Familienspiel

79. Spieleabend der Pöppelhelden – Lemminge

Am Freitag, den 21.02.14 trafen sich in der Matthäus-Kirche Hundsmühlen 16 Spieler und Spielerinnen der Pöppelhelden, um gemeinsam einen gemütlichen Spielabend zu verbringen.

Lemminge, wer kennt sie nicht, diese kleinen putzigen Nagetiere, die sich dem Allgemeinwissen nach nur allzugerne von Klippen stürzen. Ganze Viedeospielgenerationen kennen noch heute den Sound von platzenden Lemmingen…AAAHHHH!! Plopp!! Und so kam es, dass mir in der Spielauslage dieses Boxcover sofort ins Auge stach. Keiner kannte die Regeln, also habe ich mir die vier DIN A4 Seiten kurz durchgelesen.

Bei dem Spiel handelt es sich um ein Rennspiel. Derjenige, der es schafft seine zwei Lemminge als erstes zur Klippe zu manövrieren hat gewonnen und wird mit einem gratis Klippensprung belohnt. Auf dem Weg zur Klippe muss man seine Lemminge über Stock und Stein dirigieren. Es gibt Wiesen, die man immer betreten darf und 5 Geländearten, die nur mit den entsprechenden Karten betreten werden dürfen. Ist man am Zug entscheidet man sich entweder seine Handkarten aufzufüllen oder den Lemming hoppeln zu lassen.

Wie bewegt man nun also seine kleinen Nager? Man spielt eine der 5 Landschaftskarten auf den entsprechenden Landschaftskartenhaufen ab. Ist die Nummer der gespielten Karte kleiner oder gleich der obersten Nummer legt man seine Karte dazu. Anschließend darf man einen seiner Lemminge entsprechend der Summe aller Nummern des Landschaftskartenhaufen viele Felder bewegen, über Wiesen und die entsprechende Landschaft hinweg. Ist die gespielte Nummer größer als die oberste Nummer, werden die alten Karten entsorgt und die gespielte Karten startet einen neuen Stapel. Als Entschädigung für die geringeren Bewegungspunkte erhält man ein Landschaftsplättchen, welches man irgendwo platzieren darf. Nichts stoppt die gegnerischen Lemminge mehr als eine Region auf dem Spielbrett mit vielen unterschiedlichen Landschaftstypen. Außerdem darf man noch Lemminge vor sich her schupsen, wenn man genügend Bewegungspunkte zu Verfügung hat. Dabei ist auch die Landschaft egal, über die man die Gegner schupst.

Bei Lemminge handelt es sich um ein einfaches Familienspiel, welches für einen kurzweiligen Zeitverteib geeignet ist, also auch Pöppelhelden geeignet. Das Spiel zu dritt und zu fünft verlief sehr unterschiedlich. Mit fünf Spielern war es ein Kopf an Kopf rennen, egal welche Strategie benutzt wurde. Da wir nur zwei Partieen gespielt haben läßt sich schwer einschätzen, ob dies der Regelfall ist oder alle Pöppelhelden die gleiche Lemminghaftkeit an den Tag gelegt haben.


Anspieltipp: Milestones

Das Autorenteam Stefan Dorra und Ralf zur Linde sind bereits durch ihr Spiel Eselsbrücke, dass in diesem Jahr zum Spiel des Jahres nominiert war, gut bekannt. In ihrem Nachfolgewerk „Milestones”, dass jetzt bei eggertspiele erschienen ist, gilt es gemeinsam das Land, Meilenstein für Meilenstein, zu besiedeln. Bei der Beschaffung der nötigen Rohstoffe ist jeder auf sich gestellt und muss Rohstofferwerb, Handel und Bebauung sinnvoll optimieren.

Ziel des Spiels ist es, die meisten Punkte zu sammeln. Diese erhält man für das Bauen von Straßen, Häusern und Marktplätzen auf dem gemeinsamen Spielplan. Alle Spieler verfügen über ihr eigenes Aktionstableau, auf dem sie ihre Spielfigur entlang ziehen. Immer wenn ein Spieler an der Reihe ist, führt er zwei Aktionen aus. In der oberen Reihe können Arbeiter eingestellt werden, durch die man Rohstoffe erhält. In der unteren Reihe befinden sich vier Gebäudefelder auf denen können Rohstoffe getauscht oder verbaut werden und neue Arbeiter eingestellt werden. Sobald ein Spieler baut oder Mehlsäcke an Marktplätze ausliefert, bekommt er dafür unterschiedlich viele Punkte. Das Land wird dabei Schritt für Schritt von allen Spielern gemeinsam besiedelt. In der unteren Reihe gibt es ein Eckfeld, auf dem man mit seiner Figur auf jeden Fall anhalten muss. Hier müssen die eigenen Güter auf drei reduziert werden. Zusätzlich muss ein eigener Arbeiter entlassen werden. Das Spiel endet, sobald ein Spieler eine bestimmte Anzahl an Punkten erreicht hat. (continue reading…)


Tüüt! Tüüt!

Tüüt! Tüüt!Begonnen haben wir unseren Spieleabend wieder mit dem Spiel Kopf an Kopf – Pferderennen von Kosmos.  In der zweiten Partie hat uns das Spiel sogar noch etwas besser gefallen. Das Spiel ist auf jeden Fall auch für Wenigspieler bestens geeignet. Anschließend haben wir  noch einmal Keltis – Das Orakel gespielt. Wieder „ganz nett“, mehr aber auch nicht.

Als Absacker hatten wir uns das Spiel Tüüt! Tüüt! von Pegasus Spiele ausgesucht. Ein schnelles Reaktionsspiel, bei dem alle Spieler gleichzeitig versuchen, passende Karten aus der Tischmitte zu grabschen. Sind in der Mitte drei gleiche Tiere oder drei gleiche Farben zu sehen, kann man Bonuspunkte erhalten, wenn man schnell genug auf das rote Quietsche-Auto haut. Grundsätzlich finde ich Spiele dieser Art ganz witzig. Ich ziehe aber Ligretto, Kakerlakensalat oder Tarantel Tango vor.


Keltis: Das Orakel

Am Samstag haben wir zu viert das Spiel Keltis: Das Orakel von Kosmos gespielt. Das grundlegene Spielprinzip des Kartenauspielens ist natürlich bereits aus dem Spiel Keltis bekannt. Das Orakel bietet aber mehr Möglichkeiten und kann etwas taktischer gespielt werden. Es macht mehr Spass als das Grundspiel. Dennoch muss man nicht beide Spiele besitzen.

Anschließend haben wir Numeri und Finito aus der „Easy Play“-Reihe von Schmidt Spiele gespielt. Nicht mehr geschafft haben wir das Spiel Kopf an Kopf: Pferderennen von Kosmos.


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