Tag: Galaxy Trucker

56. Spieleabend der Pöppelhelden – Baströckchen-Stimmung Fehlanzeige auf Bora Bora

Love LetterDer H-Punkt seufzt. Nicht einfach nur so: Hach-pfffff!
Nein, nein. Es ist die Mutter aller Seufzer, der H-Punkt ist nur noch ein einziger großer Seufzer in grünem Kapuzenpulli. Er verdreht die Augen und guckt so beleidigt, als hätten das Dienstmädchen, die Prinzessin und der Priester ihm gerade alle gesagt, dass es letzte Nacht mit ihm nur so lala war.

Der H-Punkt ist ein herrlich emotionaler Spieler, einer der jeden Zug leben kann. Und da ist so ein kleines Kartenspielchen wie Love Letter natürlich super. Bluffen, ärgern, rausfliegen – und dann seufzen, fluchen, Verwünschungen aussprechen. Und lachen. Wie der André. Der lacht. Und lacht. Und lacht.
16 Karten, ein Samtsäckchen, so ein Spaß. Das kleine Spielchen ist einer der großen Bringer beim 56. Spieleabend der Pöppelhelden mit 18 teilnehmenden Pöppelhelden in der Pöppäuskirche. Oder so.

And now to something completely different. (continue reading…)


48. Spieleabend der Pöppelhelden – Fundstücke eines Maya-Kalenders

Tzolk´inAm 07. November fand der 48. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.

Mit dabei waren diesmal 19 Spielerinnen und Spieler.

In meiner ersten Partie habe ich Tzolk´in – Der Kalender der Maya gespielt. Mit am Tisch saßen Barbara, Christian und Simon. Keiner von uns hatte das Spiel bisher komplett gespielt. Nur ich kannte es aus einer halben Partie auf der Spielemesse in Essen.

Tzolk´in besticht durch einen sehr spannenden Zahnradmechanismus. Ein in der Mitte des Spielplans angebrachtes Hauptzahnrad treibt während des Spiels fünf umliegende kleinere Zahnräder an, auf die die Spieler Ihre Arbeiter einsetzen. Mit jeder Umdrehung des großen Mittelzahnrades wandern die Arbeiter der Spieler um eine Position auf den kleinen Rädern weiter. Je länger man seine Leute dort stehen lässt, um so stärker werden die Aktionen, die man mit ihnen ausführen kann. (continue reading…)


33. Spieleabend der Pöppelhelden

GrimoriaAm 16. März fand der 33. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.

Mit dabei waren diesmal 17 Spielerinnen und Spieler.

Dieser Termin war unser erster Freitags-Spieleabend und wurde trotz recht kurzfristiger Bekanntgabe sehr gut besucht.

Ich habe in einer Fünf-Personen-Runde die Schmidt-Neuheit Grimoria gespielt. In diesem Spiel verkörpert jeder Spieler einen Magier, ausgestattet mit einem Buch voller Zaubersprüche. Zu Beginn des Spiels darf man nur unter den schwächsten Zaubersprüchen wählen, im Laufe des Spiels kommt jede Runde ein weiterer hinzu. Alle Magier markieren in Ihrem Buch mit einem Lesezeichen den Spruch, den sie verwenden wollen. Haben alle gewählt, öffnet jeder sein Buch und gibt seinen Spruch preis. Je schwächer der Spruch, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit im Anschluss die Aktionsrunde als erster zu beginnen. In dieser Aktionsrunde darf jeder Magier der reihe nach seinen Zauber anwenden und sich dann aus der Kartenauslage eine Karte auswählen. Wer zu erst dran ist, hat die größte Auswahl. Diese Karten sind entweder Gefährten, die wärend des Spiels Vorteile oder am Spielende Siegpunkte für bestimmte Voraussetzungen bringen, oder es sind Ortskarten, die ein bis drei Siegpunkte bringen. (continue reading…)


31. Spieleabend der Pöppelhelden Teil 2

Als erstes Spiel haben wir, d.h. Iris, Michael, Dirk und ich die Grundbox variante von Galaxy Trucker gespielt. Bei dem Spiel von CGE handelt es sich um ein Schnelligkeits- und Strategiespiel, bei dem die Spieler ihr Tableau mit Raumschiffsilhouette durch Raumschiffmodule befüllen müssen. Dabei ist zu beachten, dass die Module nur an bereits vorhandene oder dem Startmodul angebaut werden können, die Verbindungsröhren richtig verbunden sind und bei einigen Modulen die Platzierung korrekt ist. Eine tickende Sanduhr gibt die verfügbare Bauzeit vor, aber auch sonsten ist Schnelligkeit gefragt, da die unterschiedlichen Modularten nur in endlicher Anzahl vorhanden sind und man sich die begehrten Module schnell ergattern sollte. Nach der Bauphase beginnt die Raumflugphase, bei der das primäre Ziel darin besteht so intakt wie möglich anzukommen, bzw. die Widrigkeiten des Weltraums so gut wie möglich zu überstehen.

Dirk und Michael haben dieses Spiel nur ein bis zweimal gespielt und sollten sofort auf Iris treffen, die behauptet, dieses Spiel grundsätzlich zu gewinnen. Die erste Runde von den drei, war mehr eine Kennenlern- oder Auffrischungsrunde für alle Trucker und erst danach ging es richtig zur Sache. Etliche Asteroiden, Epidemien, Raumpiraten und führerlose Raumschiffe später blickten wir auf die Ausbeute eines Weltraumtruckerarbeitstages zurück, der ganz unterschiedlich ausfiel:

Iris: 90
Robert: 84
Michael: 57
Dirk: 35

Abschließend läßt sich sagen, dass Galaxy Trucker ein sehr lustiges und manchmal auch sehr weltraumhavarierendes Spiel ist, welches auch mit Gelegenheitsspielern leicht gespielt werden kann.

P.S.: Ja, Iris hat wieder gewonnen.


31. Spieleabend der Pöppelhelden

Lancaster

Am 01. Februar fand der 31. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.

Mit dabei waren diesmal 15 Spielerinnen und Spieler.

Meine erste Partie des Abends: Lancaster. Ein Spiel von Matthias Cramer, der auch schon mit Glen More ein tolles Spiel auf den Markt gebracht hat. Bei Lancaster handelt es sich prinzipiell um ein Worker-Placement-Spiel, erweitert mit einem Verdrängungsmechanismus. Man setzt in einer Einsetzphase zu erst seine Ritter in verschiedene Orte auf dem Spielplan ein, wo sie aber nicht unbedingt sicher sind, sondern von stärkeren Rittern anderer Spieler auch wieder vertrieben werden können. Dieser Mechanismus macht das Spiel besonders gegenüber anderen Worker-Placement-Spielen. Hat kein Spieler mehr Ritter zum einsetzen, folgt eine Parlamentsphase, in der neue Gesetze verabschiedet und angewendet werden. Das kennt man ähnlich schon aus dem Spiel Cuba. Danach werden die Ritter in vorgegebener Reihenfolge wieder zurückgeholt und die Spieler bekommen die Erträge in Form von Gold, Knappen, Stimmen für die nächste Parlamentsphase, Aufwertungen von Rittern usw. ausbezahlt. Gespielt werden fünf Runden, danach folgt noch eine Endwertung in der es noch Punkte für die stärkste Rittermacht, das am besten ausgebaute Castle und für die Adeligen gibt.
Eine in unseren ersten Partien als zu stark angesehene „Adeligen-Stategie“ konnte ich auch diesmal, durch das konsequente Entsenden von Rittern in den Krieg gegen Frankreich und den Ausbau meines Castles, aushebeln und mir den knappen Sieg vor Birthe sichern.

Spiel Nummer zwei: Wanzen Tanzen. Ein Spiel aus der neuen Würfelspielreihe von Amigo. Karten geben Aufgaben vor, die es zu erfüllen gilt. Zweierpasch, alle Würfel nur gerade, drei Fünfen oder ein „Full House“ mit beliebigen Zahlen sind solche Aufgaben. Nach jedem Würfelwurf muss ich einen Würfel rauslegen. Schaffe ich eine Aufgabe, wird sie abgedeckt und ich darf wieder mit allen Würfeln die nächste Aufgabe auf der Karte angehen. Sind alle Aufgaben auf der Karte erfüllt bekomme ich sie, denn das gibt Punkte. Klingt unspektakulär. Der Witz am Spiel sind die Baby-Wanzen. Schaffe ich mit meinem Würfelwurf keine Aufgabe auf der Karte, bekomme ich zwei Baby-Wanzen und die Würfel gehen an den nächsten Spieler, der dann wiederum die verbliebenen Aufgaben erfüllen kann. Wenn ich keinen Würfel rauslegen möchte, kann ich durch das freiwillige Nehmen einer Baby-Wanze mit allen aktiven Würfeln nochmal würfeln. Hat ein Spieler allerdings 5 Baby-Wanzen angehäuft, muss er sie gegen die oberste Karte vom Minus-Karten-Stapel eintauschen, und alle anderen Spieler dürfen ihre Baby-Wanzen straffrei abgeben. Das lässt doch die ein oder andere taktische Überlegung zu. Von daher ein gelungenes neues Würfelspiel.

Außerdem wurden gespielt: Die Sterne stehen richtig, Galaxy Trucker, Québec, Rapa Nui, Schwarz Rot Gelb, Tschak!, Würfel Bohnanza


13. Spieleabend der Pöppelhelden

Am 04. August fand der 13. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.

Mit dabei waren diesmal leider nur 8 Spielerinnen und Spieler. Gespielt wurden Puerto Rico, Forbidden Island, Santy Anno, Galaxy Trucker, Himmel A… und Zwirn und Stone Age.

Total klasse war es, eine Partie Santy Anno mit allen 8 Teilnehmern zu spielen. Wir hatten viel Spaß dabei die „Aufgaben“ zu lösen und wild um den Tisch zu rennen! Oftmals haben mehrere Spieler die Runde auf dem selben Schiff beendet (1x sogar 4 Leute!), was aber eigentlich nicht sein kann und sich nach Auflösung für einige als Fehler herausstellte.

Negativ aufgefallen ist mir, dass es der ein oder andere Mitspieler anscheinend mit der Bezahlung der Getränke oder der Kostenbeteiligung für den Raum nicht so genau nimmt. Jedenfalls war weniger Geld in der Kasse, als hätte drin sein müssen. 🙁

Keiner will sich an diesem Spieleabend bereichern! Der eine Euro „Eintritt“ pro Person und das bisschen, was bei den Getränken hängenbleibt, wird dafür verwendet den Raum zu finanzieren.

Kein Raum – Kein Spieleabend!

Ich bitte darum, das in Zukunft zu beherzigen!


Dolmengötter

Heute haben wir nach langer Zeit mal wieder Galaxy Trucker gespielt. Hat riesen Spaß gemacht, natürlich auch deswegen, weil ich haushoch gewonnen habe. Mit 54 Credits lag ich über 10 vor Michael, die Mädels lagen weit abgeschlagen im einstelligen Bereich. Ist wohl eher ein „Männerspiel“ 🙂

Als zweites Spiel des Abends haben wir gleich noch mal Glen More wiederholt, was uns beim letzten Spieleabend schon sehr gut gefallen hatte. Auch diesmal ist es durchweg gut angekommen.

Zum Schluß noch was „Neues“: Die Dolmengötter von eggertspiele.  Für alle unbekannt hat es uns trotz fehlendem Thema ganz gut gefallen. Strategischer Tiefgang in 30 Minuten, das findet man nicht so oft. Wird bestimmt noch mal gespielt.


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