Tag: Steel Driver

14. Spieleabend der Pöppelhelden

Die Minen von Zavandor

Am 01. September fand der 14. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt. Mit dabei waren dieses Mal 15 Spielerinnen und Spieler. Da der Veranstaltungsraum doppelt belegt war, konnte unser Spieleabend leider erst verspätet starten.

Begonnen haben wir an unserem Tisch mit einer Partie Sultan von Queen Games. Ein Spiel, dass zur Zeit sehr günstig erhältlich ist. Bei dem Spiel handelt es sich eigentlich nur um ein kleines Kartenspiel, dass in einer viel zu großen Schachtel verpackt wurde. Im Spiel wird verdeckt geboten und viel geblufft. Durch die geringe Einflussnahme verläuft das Spiel eher zufällig und spielt sich sehr belanglos. Unser Fall war es nicht.

Unser zweites Spiel gefiel mir da schon besser: Don Quixote von Pegasus Spiele. In diesem verzwickten Legespiel hat jeder Spieler ein Fürstentum vor sich, das er mit viel Geschick und ein wenig Glück zum ruhmreichsten ausbauen möchte. Alle Spieler versuchen gleichzeitig unterschiedliche Plättchen an vorgegebene Positionen abzulegen. Das Spiel erinnert sehr an Take it easy oder Cities und ist recht kurzweilig. Allerdings ist der Spielausgang natürlich sehr davon abhängig, ob die richtigen Karten zum richtigem Zeitpunkt gezogen werden. Don Quixote ist eigentlich ein Solospiel, da absolut keine Interaktion stattfindet. Daher können auch, genug Spiele vorausgesetzt, beliebig viele Spieler mitspielen.

Als letztes haben wir uns dann an die Neuheit Die Minen von Zavandor von Lookout Games gewagt. Die Minen von Zavandor ist ein schnelles Aufbauspiel, angesiedelt in der Welt der Zwerge. Zentrales Element des Spiels ist ein einfacher Versteigerungsmechanismus. Auch wenn unsere erste Runde durch das versehentliche Weglassen der Startedelsteinkarten anfangs etwas zäh verlief, wirkt das Spiel sehr vielversprechend. Weitere Partien werden sicher folgen.

Übrigens stimmte dieses Mal auch unsere Kasse wieder.


Steel Driver

Begonnen Haben wir diesen Spieleabend mit Steel Driver. Ein Eisenbahnspiel von Eisenbahn-Profi Martin Wallace. In nur 5 Spielrunden versuchen die Spieler durch die Weiterentwicklung von 6 Eisenbahngesellschaften möglichst viel Geld zu scheffeln. Jede Runde kann man sich neu entscheiden, welche Gesellschaft man kontrollieren will. Schönes Spielgefühl, nur die Wichtigkeit der Endwertung war am Anfang des Spiels noch nicht einzuschätzen, was aber daran lag, dass es unsere erste Partie Steel Driver war. Beim nächsten Mal wissen wir worauf es ankommt.

Weiter ging es mit Egizia. Das war uns allen schon bekannt, hat aber auch diesmal allen wieder gut gefallen. Durch die verdeckten Sphinxkarten bleibt das Spiel spannend bis zum Schluß.

Zum Abschluß des Abends haben wir uns an eine Partie Dixit gewagt. Es war nicht langweilig, aber der richtige Spielspaß kann nicht auf. Es gab zwar den einen oder anderen Überraschungsmoment, aber das wars dann auch. Kein Spiel, das wir öfter als zwei, drei Mal spielen werden…


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