11. Spieleabend der Pöppelhelden

Am 02. Juni fand der 11. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt. Mit dabei waren 10 Spielerinnen und Spieler. Gespielt wurden Glen More, Kopf an Kopf, Revolution!, Dominion und Trans America.

Trotz der diesmal doch sehr geringen Beteiligung hatten wir wieder eine Menge Spaß.


Cuba: Rum, Zigarren und Gesetze

Cuba Am letzten Sonntagnachmittag fand endlich wieder unsere Spielerunde statt. Ausgesucht hatten wir uns das Spiel Cuba von Michael Rieneck und Stefan Stadler (eggertspiele) inklusive der Erweiterung Cuba – El Presidente (Erw.). Cuba wird oft mit dem Spiel Puerto Rico verglichen, kann aber nicht ganz an das Top-Spiel heranreichen. Von Puerto Rico stammt aber das Konzept, dass sich die Spieler immer wieder für andere Rollen entscheiden müssen.

Cuba erreicht mit einfachen Regeln, dass die Spieler viele unterschiedliche Strategien verfolgen können. Durch die Erweiterung kommen neue Elemente ins Spiel. Zusätzlich wird das Spiel um zwei Runden verlängert. Dies bekommt dem Spiel sehr gut, da das Grundspiel immer zu kurz erschien. Unsere Partie dauerte zwar über drei Stunden (was vielleicht auch etwas an mir lag :-)), dennoch kam keine Langeweile auf. Cuba ist thematisch passend, sehr schön von Michael Menzel gestaltet und mit reichhaltigem Spielmaterial ausgestattet. Ich würde es sofort noch einmal spielen.


Hamburger Spieletage

Vom 28. bis 31. Mai 2009 fanden die 3. Hamburger Spieletage im Tagungszentrum des DGB in Hamburg – Sasel statt.

Wir sind am Freitag den 28. Mai im Laufe des Nachmittags angereist und am Samstag den 29. Mai am frühen Abend wieder nach Hause gefahren. In den Stunden dazwischen haben wir eine Menge neue und auch ein paar bekannte Spiele gespielt: Samarkand, Kopf an Kopf, Ubongo 3D, Jäger & Sammler und Die Speicherstadt, um nur ein paar davon zu nennen.

Außerdem bot sich uns die Möglichkeit einen Prototypen zum Thema „Der Graf von Monte Christo“ bei eggertspiele anzutesten, sowie ein persönliches Gespräch mit Uwe Rosenberg, dem Autor von Agricola, zu führen.

Rundum eine recht gelungene Veranstaltung, die von der Organisation aber noch nicht an die der Bremer Spieletage heran reicht.


Der Schwarm

Zum Start in den Spieleabend haben wir mit Looping Louie den Startspieler des zweiten Spiels ausfindig gemacht. Es macht einfach Spaß, diesen Plastik-Bomber duch die Luft wirbeln zu lassen.

Weiter gings dann mit Puerto Rico, einem meiner absoluten Lieblingsspiele, welches ich auch recht klar mit 70 Punkten für mich entscheiden konnte. Zum „Entspannen“ folgte eine Runde Villa Paletti.

Danach durfte sich Der Schwarm auf dem Tisch ausbreiten, auch diesmal ist es wieder gut angekommen. Bei uns versteht keiner, warum es in Spielerkreisen so schlecht angekommen ist.

Im Anschluß an eine Partie Santy Anno folgten noch 2 lockere Zockerspiele: Dice Town & Heckmeck am Bratwurmeck.


Dolmengötter

Heute haben wir nach langer Zeit mal wieder Galaxy Trucker gespielt. Hat riesen Spaß gemacht, natürlich auch deswegen, weil ich haushoch gewonnen habe. Mit 54 Credits lag ich über 10 vor Michael, die Mädels lagen weit abgeschlagen im einstelligen Bereich. Ist wohl eher ein „Männerspiel“ 🙂

Als zweites Spiel des Abends haben wir gleich noch mal Glen More wiederholt, was uns beim letzten Spieleabend schon sehr gut gefallen hatte. Auch diesmal ist es durchweg gut angekommen.

Zum Schluß noch was „Neues“: Die Dolmengötter von eggertspiele.  Für alle unbekannt hat es uns trotz fehlendem Thema ganz gut gefallen. Strategischer Tiefgang in 30 Minuten, das findet man nicht so oft. Wird bestimmt noch mal gespielt.


Glen More

Zuerst haben wir Der Schwarm von Wolfgang Kramer und Michael Kiessling gespielt. Das Spiel basiert thematisch auf dem gleichnamigen Roman von Frank Schätzing. Wir waren uns alle einig: Gutes Spiel, aber hässliche Gestaltung und gewöhnungsbedürftiges Thema.

Danach die aktuelle Neuheit aus dem Hause Alea – Glen More: nachdem wir uns (mehr oder weniger 😉 ) gemeinsam durch die doch nicht ganz übersichtliche Regel gearbeitet haben, erwartete uns ein ein feines Spiel mit einigen schön kombinierten Ideen. Das kommt auf jeden Fall noch einmal auf den Tisch.

Zum Abschluss haben wir uns an eine Vierer-Partie Kutschfahrt zur Teufelsburg gewagt. Nachdem wir mehrfach gelesen hatten, dass dieses Spiel einen Versuch wert ist, wollten wir ihm eine Chance geben. Allerdings waren wir durch das immerwährende Hin- und Hergetausche von Gegenständen schnell gelangweilt. So richtig überzeugen konnte es uns nicht. Ein weiterer Versuch wird, wenn überhaupt, mit mehr Spielern (6 oder 8) gestartet.


Tüüt! Tüüt!

Tüüt! Tüüt!Begonnen haben wir unseren Spieleabend wieder mit dem Spiel Kopf an Kopf – Pferderennen von Kosmos.  In der zweiten Partie hat uns das Spiel sogar noch etwas besser gefallen. Das Spiel ist auf jeden Fall auch für Wenigspieler bestens geeignet. Anschließend haben wir  noch einmal Keltis – Das Orakel gespielt. Wieder „ganz nett“, mehr aber auch nicht.

Als Absacker hatten wir uns das Spiel Tüüt! Tüüt! von Pegasus Spiele ausgesucht. Ein schnelles Reaktionsspiel, bei dem alle Spieler gleichzeitig versuchen, passende Karten aus der Tischmitte zu grabschen. Sind in der Mitte drei gleiche Tiere oder drei gleiche Farben zu sehen, kann man Bonuspunkte erhalten, wenn man schnell genug auf das rote Quietsche-Auto haut. Grundsätzlich finde ich Spiele dieser Art ganz witzig. Ich ziehe aber Ligretto, Kakerlakensalat oder Tarantel Tango vor.


Kopf an Kopf

Kopf an Kopf - Pferderennen

Nachdem ich über das Spiel Kopf an Kopf – Pferderennen von Kosmos mehrere gute Rezensionen im Internet gelesen hatte, musste es natürlich auch von uns ausprobiert werden. Kopf an Kopf ist ein sehr einfaches Pferderennspiel mit einem interessanten Spielprinzip. Im Spiel kommt sogar richtig Rennatmosphäre auf. Es können Pferde gekauft werden, ständig wird gewettet und jeder versucht mit seinen Karten den Rennausganz zu beeinflussen. Natürlich spielt das Glück eine sehr große Rolle. Aber das gehört zu einem Pferderennen einfach dazu. Am Rennen können bis zu acht Spieler teilnehmen. Allerdings wird mit zunehmender Spieleranzahl der Einfluss wohl immer geringer. Zu viert ist es ein interessantes und abwechslungsreiches Familienspiel, das bestimmt noch häufiger auf den tisch kommt.

Anschließend haben wir das Spiel Himalaya gespielt. Ein Spiel, dass mir jedes Mal wieder gut gefällt. Allerdings wurde die Spielfreude auch dieses Mal wieder durch die Schlusswertung getrübt. Zum Abschluss haben wir das Spiel Finca zusammen mit der Mini-Erweiterung El Razul aus der spielbox 2010 Heft 2 gespielt. Die Erweiterung hat uns aber nicht überzeugt. Leider lässt die kurze Spielanleitung einige Regelfragen offen. Die zusätzlichen Möglichkeiten stellen meiner Ansicht nach keine Bereicherung für das grundsätzlich gute Spiel dar.


Keltis: Das Orakel

Am Samstag haben wir zu viert das Spiel Keltis: Das Orakel von Kosmos gespielt. Das grundlegene Spielprinzip des Kartenauspielens ist natürlich bereits aus dem Spiel Keltis bekannt. Das Orakel bietet aber mehr Möglichkeiten und kann etwas taktischer gespielt werden. Es macht mehr Spass als das Grundspiel. Dennoch muss man nicht beide Spiele besitzen.

Anschließend haben wir Numeri und Finito aus der „Easy Play“-Reihe von Schmidt Spiele gespielt. Nicht mehr geschafft haben wir das Spiel Kopf an Kopf: Pferderennen von Kosmos.


10. Spieleabend der Pöppelhelden

Dominion - Die Alchemisten (2. Erw.)

Am Fresko05. Mai fand der 10. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt. Mit dabei waren 16 Spieler und Spielerinnen. Gespielt wurden die Spiele Sequence, Dominion – Die Alchemisten, Fresko, Portobello Market, Chicago ExpressAd Astra und Pony Express (deutsch).

Ich konnte die neueste Erweiterung Dominion – Die Alchemisten (2. Erw.) für das Spiel Dominion ausprobieren. Weitere 12 Königreichkarten sollen noch mehr Abwechslung bringen. Ein neues Spielelement dieser Erweiterung sind die Tränke. Viele der neuen Karten können nur erworben werden, wenn der Spieler zusätzlich einen Trank abgibt. Die Erweiterung schafft durch dieses neue Spielelement noch mehr Möglichkeiten und macht das Spiel etwas komplexer. Wer das Grundspiel und die erste Erweiterung bereits sehr häufig gespielt hat, wird sich über die neuen Möglichkeiten freuen. Da ich das Spiel noch keine zehnmal gespielt habe, reichen mir auch die bisher erschienenen Karten aus.


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