Am zwanzigsten Tage des Septembers, einem Lordag, kurz nachdem die Sonne ihren Zenit überschritten hatte, traffen sich die Huskarls und Schildmaide zur Schlacht im Jahre 2014 nach christlicher Zeitrechnung. Das Wetter an diesem Tage zeigte sich mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen 22°C von seiner besten Seite und so kam es, dass sich eine Herrscharr von 24 Pöppelhelden, Oldenboulern und Gästen versammelt hat, die sich erst einmal genüßlich am Met vergingen und den dargebrachten Speisen labten. Vielen Dank an alle, die zur Festtafel etwas beigetragen haben.
Die Sonne hat an diesem Tag nicht jeden Huskarl rechtzeitig geweckt, so erschien unser lieber Dirk schlaftrunkend, wahrscheinlich wegen einer durchzechten Nacht, erst nach Abpfiff der ersten Kampfrunde. Auch Björn der Pünktliche schaffte es erst kurz vor dem Ende der Schlacht das Schlachtfeld zu betreten und wurde mit Schmährufen begrüßt.
Nur ein Haupt ward in der Menschenmasse den ganzen Tag lang vermisst, das unseres jetzigen Jarls Christine, die krank das Bett im heimischen Langhus hütete. Folglich konnte sie ihren Stammesvorsitz nicht verteidigen, sehr zur Freude …… zum Bedauern (Hust Hust) der angetretenden Huskarls und Schildmaide.
Nachdem für alle noch einmal die Regeln des Kampfes ausführlich erklärt wurden, kein Augen ausstechen, beißen war auch nicht erlaubt, konnte mit der ersten Runde begonnen werden. Dabei fiel sofort auf, dass einige der angetretenden Huskarls und Schildmaide heimlich geübt haben müssen, da in der ersten und auch den folgenden Runden der König unglaublich oft gestürzt wurde. Vielleicht setzt nach den drei Jahren des Turniers mittlerweile auch ein Trainingseffekt bei einigen Teilnehmern ein. Im Verlauf des Turniers wurde auf das Schweizer System zurückgegriffen, um am Ende einen eindeutigen Sieger zu bestimmen. Es wurden wie immer insgesamt 6 Kampfrunden gespielt.
Nach den 6 Kampfrunden waren alle Huskarls und Schildmaide glücklich und zufrieden, dass sie die schweren Kämpfe überstanden haben und nun (un)geduldig auf die Verkündung des Ausgangs warteten. Da der alte Jarl nicht angetreten war, musste ein neuer Jarl her, der sich auch eindeutig bestimmen lies und Markus hieß. Man überreichte dann auch feierlich dem neuen Jarl seinen Helm, die feierlichen Dokumente, sowie einen Krog voll Met zum Anstoßen. Da es sich um ein Pöppelhelden Kubbturnier handelt durften Brett- und Kartenspiele natürlich nicht fehlen und so durfte sich der neue Jarl am Spieletisch etwas aussuchen. Er entschied sich, seines neuen Standes entsprechend und wählte das von Lookout Spiele gespendete Spiel Feudalherren.
Anschließend wurde noch die neue Leibgarde des Jarls mit Dokumenten und Spielen geehrt. Der 1. Huskarl war Maik, der im vergangenen Jahr schon mit in den Top 5 der Schlacht gewesen ist. Der Posten des 2. Huskarls wurde von einem alten Bekannten eingenommen. Uwe hatte diesen Posten schon vor zwei Jahren beim 1. Pöppelhelden Kubb-Turnier besetzt und hat sich für Mars-Würfel entschieden. Die Rangliste des Turniers mit allen Platzierungen kann hier (Rangliste-2014) nachgelesen werden.
Aber halt das war noch nicht alles. Sehr zur Freude aller Anwesenden gab es diesmal noch mehr Preise, die unter den Nicht-Gewinnern verlost wurden. Die Verlosung wurde mit Björn unserem Frühaufsteher durchgeführt, der sichtlich mit den Schicksalsgöttinnen in Verbindung stand während er die Lose gezogen hat.
So kam es, dass nicht nur die ersten 3. Platzierungen mit einem breitem Lächeln das Schlachtfeld verließen, sondern auch die vielen weniger erfolgreichen Krieger/innen. Claudia, die sich wieder erfolgreich bemüht hat, den letzten Platz zu erobern, ging anders als im letzten Jahr diesmal leer aus.
Zum Abschluß läßt sich nur noch sagen, dass es ein schönes 3. Pöppelhelden Kubb-Turnier mit einer großen Beteiligung bei herrlichstem Wetter gewesen ist. Die Teilnehmer hatten eine Menge Spass und Freude bei den Spielen und manch einer war traurig, das es so schnell vorbei war. Aber es gibt ja ein nächstes Jahr.
Oktober 6th, 2014 on 13:26
Vielen Dank an Robert für die hervorragende Orga – lediglich an meiner Platzierung müssen wir noch etwas arbeiten. Erstens mit mehr Losglück, was die Gegnerauswahl angeht, zweitens mit mehr Met in der Blutbahn! Damit das klar ist: 2015 könnt ihr euch alle mal ganz warm anziehen 😉