17. Spieleabend der Pöppelhelden

Am 01. Dezember fand der 17. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt. Nachdem der letzte Spieleabend kurzfristig in eine Kneipe verlegt werden musste, da unser alter Spielort von heute auf morgen nicht mehr zur Verfügung stand, konnten wir jetzt zum ersten Mal in unserer neuen „Unterkunft“ spielen:
Matthäus-Kirche Hundsmühlen (Nordkamp 1, 26203 Hundsmühlen).

Ein riesen Dankeschön an Angela,
die uns diese neuen Räumlichkeiten besorgt hat!

Mit dabei waren diesmal 14 Spielerinnen und Spieler. Schön, dass sich die Anzahl der Teilnehmer inzwischen auf 12-16 eingependelt hat. Es könnten aber ruhig noch ein paar mehr werden.

Gespielt wurden, 51st State, 7 Wonders, Fresko, Fürstenfeld, Merkator, Qwirkle, Sobek und Zombie Fluxx


Bremer Spieletage 2010

Am 20. & 21. November fanden in der Bremer Volkshochschule die 4. Bremer Spieletage statt. Ich besuche die Bremer Spieletage seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2007 und war bisher immer sehr begeistert. Deswegen war es auch in diesem Jahr klar für mich dorthin zu fahren. Zum ersten Mal war ich allerdings nur einen anstatt -wie die vergangenen Jahre- beide Tage da. Aber auch dieses Mal war ich wieder absolut überzeugt von der Veranstaltung, und gehe davon aus auch nächstes Jahr wieder dort zu sein.

Als Mitspieler hatte ich Andreas, Simone und Stephan eingepackt. 🙂

Nachdem wir gleich nach Eröffnung der Spieletage ein paar Schnäppchen auf dem dortigen Flohmarkt machen konnten, haben wir als erstes Spiel „De Vulgari Eloquentia“ von Lookout Games getestet.

De Vulgari Eloquentia - Lookout Games

Das Spiel hat uns nach ein paar Runden der Hilflosigkeit, hervorgerufen durch die im ersten Moment scheinbar unendlichen Möglichkeiten zum Ausnutzen seiner 5 Aktionspunkte, in der zweiten Hälfte doch alle überzeugen können. Tolles Spiel für „geübte“ Spieler, die gern auch ein wenig mehr Zeit für ein Spiel und dessen Regellektüre investieren.

Nach einer kleinen Stärkung und einer erneuten Runde über den Flohmarkt haben wir „Bankok Klongs“ ausprobiert.

Bankok Klongs - dlp Verlag

Auch dieses Spiel hat uns super gefallen. Kurze Züge, schlankes Regelwerk, fies zu spielen. 😉

Nachdem wir noch ein paar andere Spiele (Mille Grazie :-(, Sorry! Bahn frei :-), Regatta 😐 ) testen konnten, ging es gegen 18:30 Uhr wieder Richtung Heimat.


Troyes

Kurz nach der Spielemesse in Essen haben wir wieder einmal einen „Strategiesonntag“ abgehalten. Gespielt haben wir die große Messeüberraschung Troyes. Im Vorfeld der Messe hatten viele gedacht, das Spiel sei viel zu glückslastig, da eine Menge Würfel eine Rolle spielen. Dem ist aber nicht so. Die Würfel sind zwar der Motor dieses Spiels, aber der Spielerfolg hängt kaum vom eigenen Würfelglück ab. Man kann nämlich Würfel der anderen Spieler kaufen und sie nutzen.

Nach etwa einstündiger Regelerklärung haben wir für die sechs Runden, die man in einer Vier-Personen-Partie spielt, fast drei Stunden gebraucht, um einen Sieger zu küren. Aber diese drei Stunden waren keinesfalls langweilig. Das Spiel verläuft absolut spannend, man weiß nie welche Würfel noch zur Verfügung stehen, wenn man das nächste Mal an die Reihe kommt. Auch die Aktionskarten und Ereignisse bringen ordentlich Spannung hinein.

Alle vier Mitspieler waren sich einig: Ein super Spiel mit wirklich mal tollen neuen Mechanismen. Troyes wird in unseren Spielrunden bestimmt noch einige Male gespielt werden.


15. Spieleabend der Pöppelhelden

Am 06. Oktober fand der 15. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt. Mit dabei waren 16 Spielerinnen und Spieler.

Gespielt wurden Just4Fun, Pandemie, Die Minen von Zavandor, Space Dealer, Stone Age, Dominion – Blütezeit, Byzanz, Stich-Meister und Zombietown

Ein herzliches Willkommen an die drei „Neuen“ Claudia, Martin und Olaf!


14. Spieleabend der Pöppelhelden

Die Minen von Zavandor

Am 01. September fand der 14. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt. Mit dabei waren dieses Mal 15 Spielerinnen und Spieler. Da der Veranstaltungsraum doppelt belegt war, konnte unser Spieleabend leider erst verspätet starten.

Begonnen haben wir an unserem Tisch mit einer Partie Sultan von Queen Games. Ein Spiel, dass zur Zeit sehr günstig erhältlich ist. Bei dem Spiel handelt es sich eigentlich nur um ein kleines Kartenspiel, dass in einer viel zu großen Schachtel verpackt wurde. Im Spiel wird verdeckt geboten und viel geblufft. Durch die geringe Einflussnahme verläuft das Spiel eher zufällig und spielt sich sehr belanglos. Unser Fall war es nicht.

Unser zweites Spiel gefiel mir da schon besser: Don Quixote von Pegasus Spiele. In diesem verzwickten Legespiel hat jeder Spieler ein Fürstentum vor sich, das er mit viel Geschick und ein wenig Glück zum ruhmreichsten ausbauen möchte. Alle Spieler versuchen gleichzeitig unterschiedliche Plättchen an vorgegebene Positionen abzulegen. Das Spiel erinnert sehr an Take it easy oder Cities und ist recht kurzweilig. Allerdings ist der Spielausgang natürlich sehr davon abhängig, ob die richtigen Karten zum richtigem Zeitpunkt gezogen werden. Don Quixote ist eigentlich ein Solospiel, da absolut keine Interaktion stattfindet. Daher können auch, genug Spiele vorausgesetzt, beliebig viele Spieler mitspielen.

Als letztes haben wir uns dann an die Neuheit Die Minen von Zavandor von Lookout Games gewagt. Die Minen von Zavandor ist ein schnelles Aufbauspiel, angesiedelt in der Welt der Zwerge. Zentrales Element des Spiels ist ein einfacher Versteigerungsmechanismus. Auch wenn unsere erste Runde durch das versehentliche Weglassen der Startedelsteinkarten anfangs etwas zäh verlief, wirkt das Spiel sehr vielversprechend. Weitere Partien werden sicher folgen.

Übrigens stimmte dieses Mal auch unsere Kasse wieder.


13. Spieleabend der Pöppelhelden

Am 04. August fand der 13. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.

Mit dabei waren diesmal leider nur 8 Spielerinnen und Spieler. Gespielt wurden Puerto Rico, Forbidden Island, Santy Anno, Galaxy Trucker, Himmel A… und Zwirn und Stone Age.

Total klasse war es, eine Partie Santy Anno mit allen 8 Teilnehmern zu spielen. Wir hatten viel Spaß dabei die „Aufgaben“ zu lösen und wild um den Tisch zu rennen! Oftmals haben mehrere Spieler die Runde auf dem selben Schiff beendet (1x sogar 4 Leute!), was aber eigentlich nicht sein kann und sich nach Auflösung für einige als Fehler herausstellte.

Negativ aufgefallen ist mir, dass es der ein oder andere Mitspieler anscheinend mit der Bezahlung der Getränke oder der Kostenbeteiligung für den Raum nicht so genau nimmt. Jedenfalls war weniger Geld in der Kasse, als hätte drin sein müssen. 🙁

Keiner will sich an diesem Spieleabend bereichern! Der eine Euro „Eintritt“ pro Person und das bisschen, was bei den Getränken hängenbleibt, wird dafür verwendet den Raum zu finanzieren.

Kein Raum – Kein Spieleabend!

Ich bitte darum, das in Zukunft zu beherzigen!


Steel Driver

Begonnen Haben wir diesen Spieleabend mit Steel Driver. Ein Eisenbahnspiel von Eisenbahn-Profi Martin Wallace. In nur 5 Spielrunden versuchen die Spieler durch die Weiterentwicklung von 6 Eisenbahngesellschaften möglichst viel Geld zu scheffeln. Jede Runde kann man sich neu entscheiden, welche Gesellschaft man kontrollieren will. Schönes Spielgefühl, nur die Wichtigkeit der Endwertung war am Anfang des Spiels noch nicht einzuschätzen, was aber daran lag, dass es unsere erste Partie Steel Driver war. Beim nächsten Mal wissen wir worauf es ankommt.

Weiter ging es mit Egizia. Das war uns allen schon bekannt, hat aber auch diesmal allen wieder gut gefallen. Durch die verdeckten Sphinxkarten bleibt das Spiel spannend bis zum Schluß.

Zum Abschluß des Abends haben wir uns an eine Partie Dixit gewagt. Es war nicht langweilig, aber der richtige Spielspaß kann nicht auf. Es gab zwar den einen oder anderen Überraschungsmoment, aber das wars dann auch. Kein Spiel, das wir öfter als zwei, drei Mal spielen werden…


Piratenabend in Oldenburg

Ein Themenabend?

Warum nicht?

Es gibt genügend Spiele, die thematisch super zusammen passen.

Wir haben uns für das Thema Piraten entschieden und einen ganzen Abend lang nur Spiele gespielt, die dazu passen: Einauge sei wachsam, Seeräuber, Piratenbucht, Bohnanza – La Isla Bohnita, Um Ru(h)m und Ehre, Cartagena.

Hat riesig Spaß gemacht und wird bestimmt demnächst mit einem anderen Thema wiederholt!


12. Spieleabend der Pöppelhelden

Am 14. Juli fand der 12. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt. Aufgrund der Fussbal-WM haben wir den Termin ausnahmsweise um 1 Woche auf den zweiten Mittwoch im Monat verschoben. Im August findet der Spieleabend wieder wie gewohnt am ersten Mittwoch des Monats statt.

Mit dabei waren diesmal 11 Spielerinnen und Spieler. Gespielt wurden Adios Amigos, Bananagrams, Die hängenden Gärten, Dixit (das Spiel des Jahres 2010), Finito, Forbidden Island, Glen More, Jerusalem, Kopf an Kopf und Zack & Pack.

Interessant war es Forbidden Island (ein Kooperationsspiel vom Autoren von Pandemie) zu spielen, welches Robert direkt aus den USA mitgebracht hatte. Es hat ein etwas familientauglicheres Thema als Pandemie. Das Spiel erscheint erst im Herbst in Deutschland.


Jerusalem, Bananagrams

Jerusalem

Ganz still und leise, ohne große Vorankündigung, ist bei Abacusspiele das neue große Spiel Jerusalem erschienen. Autor ist der Italiener Michele Mura. Aus der Beschreibung von Abacusspiele: „Nach der Eroberung Jerusalems im 12. Jh. ist die Stadt Schauplatz intensiver Machtkämpfe. Wer den Königspalast, das Heilige Grab und den Davidsturm unter seine Kontrolle bringt, der hat die Schlüssel zur Herrschaft über die ganze Stadt. Wer erweist sich unter diesen unbeständigen Machtverhältnissen als der fähigste Kreuzritterbaron und errichtet den höchsten Festungsturm?“

Der Spielplan ist in mehrere kleinere und größere Bereiche unterteilt. Durch das Einsetzen von Knappen versuchen die Mitspieler Mehrheiten in den einzelnen Bereichen zu erlangen. Kontrolliert ein Spieler ein Gebiet, erhält er dafür Einkommen. Dies kann je nach Gebiet eine unterschiedliche Kombination aus Geld, Knappen oder Prestigepunkten sein. Nur durch Prestigepunkte kann man seinen eigenen Festungsturm aufstocken. Bei Spielende gewinnt der Spieler mit dem höchsten Festungsturm.

Jerusalem ist ein schönes Mehrheitenspiel, das von den Spielern ein gutes Gefühl für Timing abverlangt. Der führende Spieler zahlt für das Aufstocken seines Festungsturms mehr Prestigepunkte. Mir hat das Spiel sehr gefallen. Allerdings ist es bei mir auch schon längere Zeit her, dass ich ein Spiel um Mehrheiten gespielt habe.

Leider war es dann schon zu spät, um noch ein großes Spiel zu schaffen. Daher endete unserer Spieleabend mit zwei Partien Bananagrams. Für den Abschluss eines Spieleabends ideal.


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