Messe

Der zweite Messetag liegt hinter uns

Deutsche Carcassonne-Meisterschaft

Wieder haben wir einige Neuheiten spielen können: Coney Island (Argentum Verlag), Pergamemnon (Irongames), Expedition Sumatra: Dadu Dadu (Igramoon), Teneriffa (Holstein-Spiele) und Aktienrausch (Isensee Verlag).
Zufällig konnten wir auch den Schluss des Finales der deutschen Carcassonne-Meisterschaft miterleben, die sehr professionell durchgeführt wurde. Und das sogar richtig vor Publikum.

Highlight des ersten Tages: Siberia (dlp Games), dicht gefolgt von Coney Island (Argentum Verlag).

Fazit des Tages: Es gibt nur wenige wirklich gute Erklärbären.


Den Überraschungshit vergeblich gesucht

Aktienrausch

Aktienrausch



Ein bisschen Lokalpatriotismus vorweg. Florian Isensee aus Oldenburg hat am Freitag, eine halbe Stunde vor Toresschluss sein Kartenspiel „Aktienrausch“ fast abverkauft, 14 Exemplare waren noch da, als wir zur Stippvisite an den Stand kamen, 13 als wir gingen. Mit dem Thema trifft er den Nerv der Zeit, deswegen kamen viele Journalisten: Das ZDF kam, der NDR, in der WAZ war er groß drin, gestern rief dann auch noch die Nordwest Zeitung während der Messe an. Heute Abend spielen wir „Aktienrausch“, nächste Woche gibt es einen ausführlichen Hintergrundbericht zum Spiel.

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Attraktionen auf Coney Island

Heute stand als erstes das Spiel Coney Island (Argentum Verlag) von Michael Schacht auf unserem Programm. Alle bauen gemeinsam, aber auch irgendwie gegeneinander, an einem großen Freizeitpark. Schönes Spielmaterial, schöne Mechanismen, aber auch schön verloren.

Coney Island

Coney Island

Bis dann

Michael …von unterwegs


Was haben wir heute geschafft?

Wir waren heute viel in den Hallen 10 und 11 unterwegs und konnten die Spiele Hawaii (Hans im Glück), Die ersten Funken (2F-Spiele), Tante Trudels Trödel (Zoch Verlag), Kalimambo (Zoch Verlag) und Aquilea (Zoch Verlag) spielen. Außerdem haben wir uns zum ersten Mal die Neuheitenschau angeschaut und konnten viele Fotos machen. Wann hat man sonst schon mal die Gelegenheit sich in Ruhe 700 Neuheiten anzuschauen? Nebenbei konnten wir einige Termine erledigen und weitere Termine absprechen. Zum Abschluss gab es am Messestand von Lookout Games ein AricoLava-Bier.

Highlight des ersten Tages: Hawaii (Hans im Glück)

Fazit des Tages: Bier schmeckt nicht immer gut.

Die ersten Funken

Hawaii


Da fliegen die Funken

Das neue Spiel „Die ersten Funken“ (2F Spiele) von Friedemann Friese macht einen sehr guten Eindruck. Viele Mechanismen sind bekannt, da sie aus dem Spiel Funkenschlag stammen. Schön ist die angenehme Spieldauer von einer Stunde.

Die ersten Funken

Die ersten Funken


Der erste Tag auf Hawaii

Unseren ersten Messetag beginnen wir mit dem Spiel Hawaii (Hans im Glück) von Gregory Daigle. Ein interessantes Spiel mit sehr ansprechendem Spielmaterial. Im Spiel muß man Dörfer bauen, die dann weiter ausgebaut werden können. Endlich ein Spiel ohne Geldmangel. Dafür mangelt es an Füßen und Muscheln. Uns hat es sehr gut gefallen.

Hawaii (Hans im Glück)

Hawaii (Hans im Glück)


Lookout Games – Das Beste am Norden

Da die Pöppelhelden überzeugte Nordwestler sind, wollen sie sich vor allem um die Nordwest-Szene in der Spielebranche kümmern. Denn, sein wir mal ehrlich: Süddeutschland mit seiner Verlagsdichte, das kann ja jeder. Im alten Oldenburger Land und bei seinen Nachbarn ist die Verlagsbesiedelung, nun ja, noch ausbaufähig. Vor der Messe haben wir uns jetzt mit Hanno Girke getroffen, der den Verlag Lookout Games führt, und uns mit ihm über seine Neuheiten unterhalten. Wenn ihr hier klickt, seht ihr den ganzen Roman. Oder ihr klickt euch direkt zu den Spielen:


Vorwort

Die Titelseite eines Playmobil-Katalogs liegt rausgerissen auf dem Boden. Sichtbare Spuren der Kinderbegeisterung. Auf dem Tisch in der Ecke des neuen Spielzimmers thront eine majestätische Playmobil-Burg. Die begeistert nicht nur die Kinder. Die begeistert auch den Papa: Hanno Girke. Der Chef von Lookout Games sammelt das Spielzeug aus Zirndorf. Auf Flohmärkten schlägt er zu, wenn er etwas entdeckt, was er immer schon haben wollte.

Aber auch die Brettspielsammlung in dem frisch hergerichteten Spielzimmer gefällt. Der große hölzerne Pöppel, den es sozusagen als Pokal für Agricola bei der Verleihung des Sonderpreises „Komplexes Spiel“ beim Spiel des Jahres gab, steht stolz neben einem Stapel Agricolas und Le Havres. Unter anderem eine 18xx-Sammlung und noch zwei Prototypen des Haus- und Hofautors Uwe Rosenberg sind im Expedit-Regal neben der Tür zur Diele zu finden. Zahlreiche Spiele anderer Verlage stehen herum. „Man muss ja wissen, was die Konkurrenz so treibt“, sagt Girke. Einiges davon ist noch eingeschweißt. Er hat einfach keine Zeit, um alles zu testen, schließlich müssen ja noch eigene Spiele verlegt werden. „Wir kriegen Prototypen im hohen zweistelligen Bereich jedes Jahr zugeschickt“, erzählt er. Einige fallen sozusagen auf den ersten Blick durch. Andere kommen auf den Tisch. Und müssen den Chef gleich in der ersten Partie fesseln. So einfach ist es. Oder besser: so schwer. Bisher hat Hanno Girke jedenfalls ein ziemlich gutes Gespür bewiesen, wenn es darum ging, Neues auszuwählen.

Das Spielzimmer in dem alten Lookout-Hof in der Wesermarsch ist eigentlich das Besprechungszimmer. Girke richtet das Haus Stück für Stück wieder her, baut es aus. Zwei Handwerker verschönern gerade die Außenfassade, Kamerunschafe grasen neben der Einfahrt. In den alten Pferdeboxen türmen sich braune Kartons voller Feudalherren, Gnomen und Achtzehndreißigs auf Europaletten. Fast alles ist schon essenfertig. Ein guter Zeitpunkt, um mit Hanno Girke einen kleinen Ausblick auf die Neuheiten zu werfen.

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