Pöppelhelden Weihnachtsfeier 2017

Hallo Ihr Pöppelhelden,

leider konnte ich in diesem Jahr Aufgrund von mehreren Terminen nur kurz vorbeischauen.

Scheinbar lag der Termin auch insgesamt etwas ungünstig, so dass weniger Pöppelhelden als gewohnt zum gemeinsamen Spielen und Beisammen sein anwesend waren. Was sehr Schade ist, da der Aufwand doch immer etwas größer ist.

Wie schon in den letzten Jahren hat die Badmintonabteilung die weihnachtliche Ausschmückung, zwecks Arbeitsaufteilung übernommen. Wir hoffen es hat Euch gefallen.

 

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Damit auch zukünftig die Weihnachtsfeier stattfinden kann würde ich mir von Euch mehr Eigeninitiative wünschen. Wenn die Aufgaben auf viele Helfer verteilt werden können, haben alle mehr Zeit auch die Veranstaltung zu genießen. Wir vom Orga-Team der Pöppelhelden benötigen hierfür Eure Unterstützung, denn zusätzlich zur Planung und Organisation sind auch einige Hände nötig um z. B. den Abbau, Abwasch, Besorgungen etc. zu gewährleisten.

Ich würde mich freuen wenn unsere bisher fest etablierten Veranstaltungen wie Pöppelhelden-Sommerfest, Pöppelhelden-Weihnachtsfeier, Pöppelhelden-Kubb-Turnier und Pöppelhelden-Spieleturniere weiterhin mit Eurer Unterstützung auf die Beine gestellt werden können.

Dieses hängt natürlich auch von Eurer Teilnahme ab.

Ich wünsche uns allen ein schönes neues Jahr 2017!

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Viele Grüße

Birthe

 

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Auf einen Caffè corretto mit … Kingdomino

kingdominoGeht‘s noch? Jetzt treffen sich die feinen Filous nur noch zu Filterkaffee und Feuerwasser? Und um das zu kaschieren, werden Pseudo-Partien Domino als Deko missbraucht? Was soll da als nächstes kommen: Shopping Queen. Das Würfelspiel? Sapperlot, diese narrischen Saupreißn, japanische!

Zu unserer Verteidigung: Es schmeckt halt so gut. Und es war K-I-N-G-domino. Typisch Lügenpresse! Kingdomino ist wirklich wunderbar. Und so richtig viel Domino ist es gar nicht.
Die Plättchen sind rechteckig und zeigen zwei Landschaften. Okay.
Beim Bauen muss eins der Gebiete passend angelegt werden. Okay.
Es gibt sechs Territorien-Arten. Okay.
Aber mehr zeigt der Vaterschaftstest nicht an.

Kingdomino hat einen großen Vorteil: Ich mag das Kontemplative von Legespielen. Ich genieße es, wenn ich beim Kataster-Klöppeln mein eigenes Königreich kreiere. Naturgemäß geht es in diesem Genre nicht besonders hoch her, es ist Kammerspiel, nicht Action. Ab und an wird einem das perfekte Plättchen weggeschnappt, man flucht kurz, feuerwassert die Kehle, macht das Beste aus dem, was man bekommen hat. Ich liebe es.

Kingdomino saugt seinen Reiz aus den kleinen Feinheiten. Weil wir aufgrund eines strengen Baugesetzbuches nur quadratische Liegenschaften formen dürfen – in unserem Fall in der zu zweit empfehlenswerten „Das-große-Duell“-Variante –, ist das richtige Setzen des Tanns, des Torfsodens, des Teiches nicht so belanglos, wie es scheinen mag. Wer gut spielen will, muss wach sein.

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Die Auswahl der Plättchen ist zudem klug gelöst. Die stärkeren mit den für die Wertungen so wichtigen Kronen liegen immer unten. Wer sie nimmt, kriegt die schickste Scholle. Gleichzeitig wird so die Spielerreihenfolge gelenkt. Wer also die suboptimalen Sektoren selektiert, ist in der nächsten Runde eher dran.

Cathala hat sich ein Spiel ausgedacht, das mit einem Minimum an Regeln auskommt, das trotzdem fesselt und mehr Tiefe offenbart, als man anfangs denkt. Das ist Einfachheit, die André und mich begeistert. Anspieltipp!

Kingdomino von Bruno Cathala, 2016 bei Blue Orange/Pegasus Spiele GmbH für 2 – 4 Spieler ab 8 Jahren, teilweise mit hinreißenden Miniaturen von Cyril Bouquet gezeichnet; Dauer: bis zu 30 Minuten; Preis: rund 20 Euro; Einstieg: leicht

In unserer Reihe Auf einen Caffè corretto mit … spielen André und Andreas in einer Frühstückspause ein kleines Spiel für den Hunger zwischendurch. Dabei kommen nicht immer fundierte Bewertungen, sondern auch Beschreibungen von brutal subjektiven, aber deswegen vielleicht auch irgendwie korrekten Bauchgefühlen heraus. Zuletzt: Dr. Eureka.

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Auf einen Caffè corretto mit … Dr. Eureka

DrEurekaCoverWenn das Spielmaterial aus Hubba-Bubba-Kugeln der Geschmacksrichtungen Tinky-Winky, Wodka-Wick Blau und Staudensellerie besteht, bin ich sofort Fan. Ich musste Dr. Eureka einfach ausprobieren. Und ich hatte meinen Spaß. Weil. Es. Witzig. Ist.

Wir sind Gehilfen im Labor des Dottores. Wir panschen in einer hangargroßen Halle unter den Schweizer Alpen neue Geschmacksverstärker für Convenience-Produkte. Dabei wollen wir uns beim Chef einschleimen, indem wir die vorgegebene Molekülmischmatrix am ehesten erfüllen. Dafür werden die Kugeln in drei Reagenzgläsern hin- und hergeschüttet, bis alles passt – notfalls wird das Gefäß einfach auf den Kopf gedreht. Der beste Moleküloge kommt aufs Cover der nächsten „Food and Chemical Toxicology“. Und wer will das nicht? Weiter

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Auf einen Caffè corretto mit … Schwupps

schwupps-coverMan muss Björn Pertoft in Schutz nehmen. Als er die Aufgabe bekam, Bohnanza zu malen, da konnte er den Bohno Sapiens schaffen, die Bohne der Schöpfung, Lieblichste aller Leguminosen. Aber wie malt man einen Schwupp? Laut Duden: Schwupp, der, plötzliche, ruckartige, rasche und kurze Bewegung. Was soll einem dazu einfallen? Leider sieht Schwupps auch ein wenig so aus.

Aber die Pöppelhelden sind kein Kunstverein und dies kein Forum für die Ästhetik kontemporären Gebrauchdesigns. Wir sind eine Gruppe zur Hege und Pflege der Gesellschaftsspielkultur und fürderhin ein Forum für den Fun-Faktor kontemporären Spieldesigns. Leider lässt sich festhalten, dass auch Michael Feldkötter nicht so recht etwas eingefallen ist. Weiter

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Essen messen (III): Die Top drei des Freitags

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Essen. Es gibt ja diese Tage, die so lala anfangen, weil das Handy auf einmal seinen Dienst für immer quittiert hat, nachdem der Mobilfunkanbieter den Netzwechsel am Donnerstagabend vollzogen hat und die neue SIM-Karte friedlich auf dem heimischen Schreibtisch wartet, endlich eingesetzt zu werden. Es ist gar nicht so einfach, die Herde in der Messe wiederzufinden, wenn es das mobile Endgerät nicht mehr tut und jedes Mal das Pressezentrum im äußersten Winkel des Areals aufgesucht werden muss, um WLAN zu haben. Ja vielen Dank für das Mitleid an dieser Stelle. Das tut gut. Ansonsten war es vor allem ein eher anderen Aufgaben als dem Spielen geschuldeter Tag.

Aber auch nach so einem Tiefschlag, der einem die eigene Abhängigkeit vom Smartphone brutal vor Augen führt, kann alles gut werden. Einladung zum Spieleabend des Vereins Spiel des Jahres in die Essener Philharmonie. Der Vereinsvorsitzende Tom Felber bewies seine Gastgeberqualitäten, in dem er wirklich sehr kurz begrüßend schwyzerdütschte und noch kurz bekanntgab, dass Stefanie Marckwardt und Christoph Schlewinski nunmehr nicht nur Beiräte der Kinderspieljury, sondern Vollmitglieder sind. Danach Essen (mit vor allem grandiosem Lachs und einem wundervollen Sauvignon Blanc), gute Gespräche und wirklich spaßige Spielerunden. Weiter

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Essen messen (II): Die Top drei des Tages

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Essen. Bob Dylan gewinnt den Literaturnobelpreis an diesem Tag. Das ist eine große Kunde, die auch noch einmal vor Augen führt, dass dies alles hier nur Geschreibsel sein kann. Zu einem Thema, das Meister Dylan bislang nicht einen einzigen Vers direkt und ohne technische Hilfe nur mit seiner Stimme ins Vinyl geknarzt hat: Gesellschaftsspiele. Kann man also an diesem Tag so tun, als wäre nichts gewesen, und das Internet weiterhin mit Belanglosigkeiten füllen. Kurz überlegt: Ja, geht schon noch.

Der Messe-Donnerstag begann mit einigen Pöppelhelden-Aufregungen. Dass einem Mitglied unseres elitären Ordens beim Einteigen ins Auto einfach die offene Tür fast weggefahren wird, ist ja eher selten. Einziger Trost: Es wurde niemand verletzt. Aber die Tür ist hin, da nützt auch kein Panzerband etwas. Und wenigstens war der Unfallfahrer, der sich erst aus dem Staub gemacht hatte (ohne seinen rechten Außenspiegel allerdings), so einsichtig nach rund 25 Minuten an den Ort des Geschehens zurückzukehren. Was nicht so hilfreich war: Unfallflucht begann er trotzdem, sein Führerschein wurde sofort beschlagnahmt. Weiter

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Essen messen: Die Top Drei des Tages

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Essen. In diesem Jahr muss das Feuilleton leiden. Aber es geht nicht anders. Dieses Mal wird es nicht mehr zu jedem Spiel einen Text geben, die profunde ersteindruckbasierte Kritik fällt weg. Weil es sonst nur so klingt, als würden wir alte Nörgelweiber sein, die ihren kargen Lebensunterhalt damit verdienen, dass sie auf dem Markt Blumenkohl verkaufen. Wobei die Nörgelei natürlich unserem System geschuldet war. Wer Gourmet ist und sich jeden Tag in eine Blindverkostung stürzt, nun, der spuckt viel aus. Und wenn die Zunge erst mal so einen grünlichen Belag gebildet hat, mundet auch ein Schmankerl vielleicht nicht so gut, wie es sollte. Zugegeben, an der Systematik wurde nichts geändert, aber im Sinne einer gleich geschalteten Presselandschaft wird jetzt nur noch das Positive hervorgehoben. Der Rest findet in Bildern statt. Reicht doch auch. Weiter

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Auf einen Caffè corretto mit … Kampf um den Olymp

kudo_coverEs ist: eine Wirtshausrauferei. Es ist ein Song namens Schunder: immer mitten in die Fresse rein. Da eine Pinte voller bierbäuchiger, couperös gezeichneter Mittelgebirgsbewohner nur bedingt marketingtauglich ist, wurde ein spielerherzaffineres Setting gewählt: die Antike. Deswegen Kampf um den Olymp und nicht Kampf um den Absinth.

KudO ist einfach wie eine Rauferei. Beide Spieler ziehen von einem Stapel Helden, Soldaten oder Ausrüstung. Wer dran ist, spielt meist eine Person in den Olymp, nach Delphi oder Troja. Weil Karten auch Währung sind, müssen die beim Auslegen auflaufenden Kosten aus dem eigenen Bestand bezahlt werden. Am Ende greifen alle an und fügen direkten Gegnern Schaden zu. Ist deren Verteidigungswert erreicht, wird ihr Ableben mit einem an ein „puff“ erinnernden Sound-Effect besiegelt. Fehlt ein direkter Gegner, gibt es ein Zuckerli statt Schaden. Weiter

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Auf einen Caffè corretto mit … DREIst!

dreist_coverWahrscheinlich dient der Waschbär als Wappentier, weil er als frech, als unverschämt, kurz: als DREIst! gilt. Wobei dieses Spiel gar nicht so frech ist. Obwohl, halt mal, was steht da noch im Duden? „Recht ungeniert und ohne Hemmungen sich etwas herausnehmend.“ Passt doch. Wir wollen Karten herausnehmen. Aus der Auslage.

Gut, ganz eigentlich wollen wir unsere Karten als Erster loswerden. Um diesen Prozess zu beschleunigen, sind wir auf der Jagd nach Dreiern, Reihen-Dreiern und Spalten-Dreiern. Hihi. Ja, für ein schmales Schmunzeln reicht das. Das Spielmaterial ist beschriftet von 1 bis 8 in vier Farben. Die Zahlen müssen passend in ihre Spalten gelegt werden: Einser zu Einser, Staub zu Staub. Karten müssen sich beim Ausspielen zu ihren Artgenossen gesellen und immer Kontakt zur Basis halten. In einer Reihe müssen die direkten Nachbarn immer die gleiche Farbe zeigen. In Spalten gilt dies nicht. Weiter

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Auf einen Caffè corretto mit … Arboretum

arboretum_coverAch, schön ist es. Die Karten fühlen sich an, als wären sie ein Abfallprodukt der Hautpflegeforschung. Sie sehen so hübsch aus, dass man sie rahmen möchte. Doch wie das bei hinreißenden Erscheinungen manches Mal ist, offenbaren sie einen biestigen Charakter. So harmlos es klingt, ein prächtiges Arboretum anzulegen, damit wir zur Wertung unter Bäumen flanieren, so konsequent garstig darf den Gegnern nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gegönnt werden.

Wem die Ästhetik über alles geht, legt einfach die schönsten Gattungen zu einem pittoresken Park aneinander. Im schlechtesten Fall ohne Plan oder statistisch schwer erfassbares Pech. Da jeder zu Beginn seines Zuges neun Karten auf der Hand hält, ist sinnvolle Gartenplanung durchaus möglich. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass am Ende zwei Bäume einer Art durch vertikal und orthogonal miteinander verbundene Bäume jeglicher Couleur erlustwandelt werden können. Das geht aber nur, wenn zwischen Start und Ziel Karten mit aufsteigenden Werten – pro Art von eins bis acht – liegen. Weiter

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