Archive for April, 2012

35. Spieleabend der Pöppelhelden – Santy Anno

„Ahoi Ihr Landratten!! Raus aus euren Kojen und Klüsen auf!! Wieder zu sehr dem Rum zugesprochen was?! Bemannt die Schiffe!! Wer als letztes eintrifft, muss das Deck schrubben!!“

Bei diesem lustigen Spiel geht es darum, sein Schiff zu finden, was sich manchmal als nicht zu einfach herausstellt. Aus der Hafenspelunke kommend, sieht man vor sich ein Schiff stehen, nicht unbedingt jenes, welches man sucht. Dennoch ist dieses Schiff wichtig, weil man sich mittels vorgegebener Bewegungskarten nun in Gedanken von Schiff zu Schiff bewegt. Dies stellt auch schon die höchste kognitive Anforderung an unsere Landratten dar und mit dem Rum in der Birne ist das nicht immer ganz so einfach. Hat man alle Bewegungskarten abgehandelt und ist nun in Gedanken auf dem letzten Schiff angekommen kann es losgehen. Jetzt nimmt man sprichwörtlich die Beine in die Hand und flitzt einmal durch den Hafen immer an der Kaie entlang bis zu seinem vermeintlichem Schiff und geht an Bord. Nachdem dies von allen Landratten gemacht wurde, kann es sein, dass auf einem Schiff mehrere Landratten gelandet sind.

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35. Spieleabend der Pöppelhelden

Vegas

Am 20. April fand der 35. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.

Mit dabei waren diesmal 14 Spielerinnen und Spieler.

Da uns der Veranstaltungsraum in der Matthäus-Kirche diesmal nicht zur Verfügung stand, mussten wir kurzfristig auf den Besprechungsraum in der Sporthalle am Querkanal in Hundsmühlen ausweichen.

An diesem Abend habe ich nur „Würfelspiele“ gespielt.
Eine wirklich tolle Neuheit war auch darunter: Vegas von Alea. In Vegas hat jeder Spieler acht Würfel in seiner Farbe. In der Tischmitte liegen sechs Casinos, je eines für die Würfelaugenzahlen von eins bis sechs. Neben jedem Casino liegen Geldscheine im Wert von mindesten 50000 Dollar.
Der Spieler am Zug würfelt mit all seinen Würfeln und legt alle Würfel die die selbe Zahl zeigen auf das dazugehörige Casino. Dann ist schon der nächste Spieler dran. Das geht so lang, bis keiner mehr Würfel hat.

Spielsituation Vegas
Spielsituation Vegas

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Anspieltipp: Flash Point – Fire Rescue

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Wahrscheinlich war es so: der Topf mit dem Rosenkohl wurde auf dem Herd vergessen. Weil das Telefon klingelte. Oder die Ebay-Auktion gerade in die entscheidende Phase ging. Wie auch immer …
Das Wasser im Topf verdampfte, irgendwann wurden aus den Kreuzblütlern glühende Rosenkohlen – und schon stand die Kochnische „Utby“ in Flammen. Dann der Flur. Das Kinderzimmer. Das Schlafzimmer. Und, ganz schlimm: der begehbare Kleiderschrank.
Doch die Rettungskräfte sind schnell da und stürmen das Haus. Darin finden sich noch ein paar Menschen, eine Kuschelkatze und ein Huschelhund, Flammenherde und leicht entflammbare Haushaltschemikalien wie die alten Ethanol-Vorräte im Plaste-Kanister, mit denen Vadder immer den Wodka streckt, wenn die Nachbarn zum Grillen kommen, aber vor allem die Alkoholvorräte vernichten. Wie auch immer … (continue reading…)


34. Spieleabend der Pöppelhelden

Das 20. JahrhundertEins, zwei, drei: Musik! Und, Oskar, bitte!: „Ich mag Müll / alles, was staubig ist, schmutzig und dreckig, / alles, was rostig ist, gammelig und speckig, / ja ich mag Müll.“ Ach, lass doch mal lieber gut sein, Oskar.
Denn: Keiner mag Müll. Vor allem nicht, wenn er in der Landschaft rumliegt. Und stinkt. Und – jetzt wird es leider wirklich ekelig – ständig Minuspunkt am Spielende ausrotzt. Der Müll muss weg.
Das ist eine zentrale Erkenntnis aus Das 20. Jahrhundert. Der geneigte Lenker einer aufstrebenden Region baut also unifarbene Plattenbausiedlungen und lässt seine Arbeiter dort, ganz in der Nähe der Recycling-Anlage, einziehen, um dem Müllproblem Herr zu werden. Das ist wichtig. Aber dann lugt der Regionenlenker etwas verstohlen über seinen Tellerrand und sieht: Es gibt ja auch Arbeitsplätze in der Export-Industrie und im Finanzwesen, gute Geister, die das Regionenlenker-Konto füllen. Und es gibt Künstlerkolonien voller Tunichtgute, Panflötenspielern und IT-Menschen, die im Grunde nicht produktiv sind, aber irgendwie eine dufte Stimmung verbreiten. Was wiederum bei Straßenumfragen dafür sorgt, dass die Demoskopen tolle Wohlfühl- (oder in diesem Spiel: Wohlstands-)Werte messen. (continue reading…)


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