Es ist ein schöner Tag, die See ist ruhig trotz eines leichten Windes und alle Dorfbewohner gehen ihrer täglichen Beschäftigung nach. Das Leben ist beschwerlich aber friedlich in dem kleinen Fischerdorf an der Nordseeküste. Die Stimmung schwingt rasch um, als einige Segel mit nordischen Symbolen und den dazugehörigen Langbooten mit Drachenköpfen am Horizont auftauchen. „DIE WIKINGER KOMMEN!!“, diese Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und hallt durch alle Gassen. Unsicherheit macht sich breit, kommen die Wikinger um zu Handeln, wollen sie plündern und brandschatzen oder sich hier sogar niederlassen? Die Antwort auf alle diese Fragen wird sich klären sobald die Boote anlanden…
Offener Spieleabend
36. Spieleabend der Pöppelhelden – Fire & Axe
35. Spieleabend der Pöppelhelden – Santy Anno
„Ahoi Ihr Landratten!! Raus aus euren Kojen und Klüsen auf!! Wieder zu sehr dem Rum zugesprochen was?! Bemannt die Schiffe!! Wer als letztes eintrifft, muss das Deck schrubben!!“
Bei diesem lustigen Spiel geht es darum, sein Schiff zu finden, was sich manchmal als nicht zu einfach herausstellt. Aus der Hafenspelunke kommend, sieht man vor sich ein Schiff stehen, nicht unbedingt jenes, welches man sucht. Dennoch ist dieses Schiff wichtig, weil man sich mittels vorgegebener Bewegungskarten nun in Gedanken von Schiff zu Schiff bewegt. Dies stellt auch schon die höchste kognitive Anforderung an unsere Landratten dar und mit dem Rum in der Birne ist das nicht immer ganz so einfach. Hat man alle Bewegungskarten abgehandelt und ist nun in Gedanken auf dem letzten Schiff angekommen kann es losgehen. Jetzt nimmt man sprichwörtlich die Beine in die Hand und flitzt einmal durch den Hafen immer an der Kaie entlang bis zu seinem vermeintlichem Schiff und geht an Bord. Nachdem dies von allen Landratten gemacht wurde, kann es sein, dass auf einem Schiff mehrere Landratten gelandet sind.
35. Spieleabend der Pöppelhelden
Am 20. April fand der 35. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.
Mit dabei waren diesmal 14 Spielerinnen und Spieler.
Da uns der Veranstaltungsraum in der Matthäus-Kirche diesmal nicht zur Verfügung stand, mussten wir kurzfristig auf den Besprechungsraum in der Sporthalle am Querkanal in Hundsmühlen ausweichen.
An diesem Abend habe ich nur „Würfelspiele“ gespielt.
Eine wirklich tolle Neuheit war auch darunter: Vegas von Alea. In Vegas hat jeder Spieler acht Würfel in seiner Farbe. In der Tischmitte liegen sechs Casinos, je eines für die Würfelaugenzahlen von eins bis sechs. Neben jedem Casino liegen Geldscheine im Wert von mindesten 50000 Dollar.
Der Spieler am Zug würfelt mit all seinen Würfeln und legt alle Würfel die die selbe Zahl zeigen auf das dazugehörige Casino. Dann ist schon der nächste Spieler dran. Das geht so lang, bis keiner mehr Würfel hat.
34. Spieleabend der Pöppelhelden
Eins, zwei, drei: Musik! Und, Oskar, bitte!: „Ich mag Müll / alles, was staubig ist, schmutzig und dreckig, / alles, was rostig ist, gammelig und speckig, / ja ich mag Müll.“ Ach, lass doch mal lieber gut sein, Oskar.
Denn: Keiner mag Müll. Vor allem nicht, wenn er in der Landschaft rumliegt. Und stinkt. Und – jetzt wird es leider wirklich ekelig – ständig Minuspunkt am Spielende ausrotzt. Der Müll muss weg.
Das ist eine zentrale Erkenntnis aus Das 20. Jahrhundert. Der geneigte Lenker einer aufstrebenden Region baut also unifarbene Plattenbausiedlungen und lässt seine Arbeiter dort, ganz in der Nähe der Recycling-Anlage, einziehen, um dem Müllproblem Herr zu werden. Das ist wichtig. Aber dann lugt der Regionenlenker etwas verstohlen über seinen Tellerrand und sieht: Es gibt ja auch Arbeitsplätze in der Export-Industrie und im Finanzwesen, gute Geister, die das Regionenlenker-Konto füllen. Und es gibt Künstlerkolonien voller Tunichtgute, Panflötenspielern und IT-Menschen, die im Grunde nicht produktiv sind, aber irgendwie eine dufte Stimmung verbreiten. Was wiederum bei Straßenumfragen dafür sorgt, dass die Demoskopen tolle Wohlfühl- (oder in diesem Spiel: Wohlstands-)Werte messen. (continue reading…)
33. Spieleabend der Pöppelhelden
Am 16. März fand der 33. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.
Mit dabei waren diesmal 17 Spielerinnen und Spieler.
Dieser Termin war unser erster Freitags-Spieleabend und wurde trotz recht kurzfristiger Bekanntgabe sehr gut besucht.
Ich habe in einer Fünf-Personen-Runde die Schmidt-Neuheit Grimoria gespielt. In diesem Spiel verkörpert jeder Spieler einen Magier, ausgestattet mit einem Buch voller Zaubersprüche. Zu Beginn des Spiels darf man nur unter den schwächsten Zaubersprüchen wählen, im Laufe des Spiels kommt jede Runde ein weiterer hinzu. Alle Magier markieren in Ihrem Buch mit einem Lesezeichen den Spruch, den sie verwenden wollen. Haben alle gewählt, öffnet jeder sein Buch und gibt seinen Spruch preis. Je schwächer der Spruch, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit im Anschluss die Aktionsrunde als erster zu beginnen. In dieser Aktionsrunde darf jeder Magier der reihe nach seinen Zauber anwenden und sich dann aus der Kartenauslage eine Karte auswählen. Wer zu erst dran ist, hat die größte Auswahl. Diese Karten sind entweder Gefährten, die wärend des Spiels Vorteile oder am Spielende Siegpunkte für bestimmte Voraussetzungen bringen, oder es sind Ortskarten, die ein bis drei Siegpunkte bringen. (continue reading…)
32. Spieleabend der Pöppelhelden
Am 07. März fand der 32. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.
Mit dabei waren diesmal 17 Spielerinnen und Spieler.
Diesmal haben uns wieder zwei Mitglieder von Friesland spielt, Thorsten und Henrik, besucht. Die beiden wollten gern Schwarzer Freitag spielen, Friedemann Frieses Börsenspiel. Also machten wir uns an eine Partie, als vierte Spielerin gesellte sich Christel, die zum ersten Mal unseren Spieleabend besuchte, dazu.
In Schwarzer Freitag geht es darum, Aktien zu kaufen, sie möglichst zum richtigen Zeitpunkt wieder abzustoßen und das so gewonnene Bargeld in Edelmetalle (Silber und Gold) zu investieren. Denn am Spielende gewinnt der Spieler mit dem Meisten Gold. Der Spieler am Zug kann sich entscheiden Aktien zum aktuellen Kurs zu kaufen oder zu verkaufen. Nach einem Verkauf sinkt der Wert der Aktie. Außerdem besteht die Möglichkeit Silber zu kaufen oder zu passen. Zusätzlich zu seiner Aktion kann der Spieler Subventionen aufnehmen, um an neues Bargeld zu kommen. Wenn nach dem Zug eines Spielers bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, kommt es zu einer Preisänderung. Silber wird in der Regel teurer. Die Aktienwerte können steigen. Sie können aber auch fallen. Ein Börsencrash! Wer nicht rechtzeitig seine Aktien verkauft hat, schaut nun in die Röhre. Diesen Moment genau abzupassen, macht den Reiz dieses Spiels aus. Jede Preisänderung ist spannend. Geht der Wert nöch höher, oder habe ich zu hoch gepokert? Ein toller Spannungsbogen, der sich da aufbaut. Einziger Haken an diesem Spiel ist der recht hohe Verwaltungsaufwand. Hat man die Abläufe aber erst einmal verinnerlicht, läuft alles ganz flott. (continue reading…)
Öfter spielen!
Für diejenigen, denen ein Spieltermin im Monat nicht ausreicht, gibt es tolle Neuigkeiten:
Jeweils am 3. Freitag im Monat wird ab 20 Uhr in der Matthäus-Kirche Hundsmühlen gespielt.
Dieser zusätzliche Termin soll auch all denen, die uns mittwochs nicht besuchen können, die Möglichkeit geben, an unseren Spieleabenden teilzunehmen.
Der erste Termin ist der 16. März 2012.
Wir hoffen, dieser zusätzliche Spieleabend wird gut angenommen.
Wir erklären Euch Eure Spiele!
Gesellschaftsspiele sind eine wunderbare Gelegenheit, mit der Familie oder Freunden Zeit zu verbringen. Aber viele Spiele haben einen Haken: das Regelstudium. Oft sind die Regeln zu kompliziert geschrieben oder zu umfangreich. Deswegen fristen viele Brett- und Kartenspiele nach dem Auspacken ein trauriges, ungespieltes Dasein im Schrank. Ein Problem, das viele Familien kennen dürften.
Aber das muss ja nicht so bleiben: Wer aus seinen Staubfängern endlich einen schönen Zeitvertreib machen möchte, hat erstmals am Mittwoch, 7. März 2012, um 19.30 Uhr eine erstklassige Gelegenheit dazu. Der Brettspielklub Pöppelhelden bietet im Rahmen seines monatlichen Offenen Spieleabends im Gemeindezentrum der Evangelisch-Lutherischen Matthäus-Kirche in Hundsmühlen allen Interessierten die Möglichkeit, sich ihre Spiele von erfahrenen Spielern erklären zu lassen. Dieses Angebot kann ab sofort an jedem ersten Mittwoch eines Monats genutzt werden (siehe die Termine rechts).
Voraussetzung ist eine vorherige Anmeldung, damit ein vorbereiteter Erklärbär zur Verfügung steht. Wer Interesse daran hat, das Ungespielte aus seinem Schrank endlich zu erleben, sollte sich per E-Mail an andre@poeppelhelden.de wenden. Einfach eine kurze Mail mit dem Namen des Spiels schicken, das die Pöppelhelden erklären sollen, und angeben, wie viele Spieler kommen. Zudem bietet sich an dem Abend die Gelegenheit, eine vielseitige Spielewelt, die weit über Memory, Mau Mau und Monopoly hinausgeht, kennenzulernen. Natürlich auch für alle, die einfach nur so dazustoßen möchten, um mitzuspielen.
Die Pöppelhelden sind eine Gruppe von rund 25 Brett- und Kartenspielbegeisterten aus der Stadt und dem Landkreis Oldenburg, die sich regelmäßig an jedem ersten Mittwoch eines Monats treffen, um gemeinsam zu spielen.
Und so findet ihr uns:
Mittwoch, 7. März
19.30 Uhr
Matthäus-Kirche Hundsmühlen
Nordkamp 1/Ecke Hunoldstraße (K124)
31. Spieleabend der Pöppelhelden Teil 2
Als erstes Spiel haben wir, d.h. Iris, Michael, Dirk und ich die Grundbox variante von Galaxy Trucker gespielt. Bei dem Spiel von CGE handelt es sich um ein Schnelligkeits- und Strategiespiel, bei dem die Spieler ihr Tableau mit Raumschiffsilhouette durch Raumschiffmodule befüllen müssen. Dabei ist zu beachten, dass die Module nur an bereits vorhandene oder dem Startmodul angebaut werden können, die Verbindungsröhren richtig verbunden sind und bei einigen Modulen die Platzierung korrekt ist. Eine tickende Sanduhr gibt die verfügbare Bauzeit vor, aber auch sonsten ist Schnelligkeit gefragt, da die unterschiedlichen Modularten nur in endlicher Anzahl vorhanden sind und man sich die begehrten Module schnell ergattern sollte. Nach der Bauphase beginnt die Raumflugphase, bei der das primäre Ziel darin besteht so intakt wie möglich anzukommen, bzw. die Widrigkeiten des Weltraums so gut wie möglich zu überstehen.
Dirk und Michael haben dieses Spiel nur ein bis zweimal gespielt und sollten sofort auf Iris treffen, die behauptet, dieses Spiel grundsätzlich zu gewinnen. Die erste Runde von den drei, war mehr eine Kennenlern- oder Auffrischungsrunde für alle Trucker und erst danach ging es richtig zur Sache. Etliche Asteroiden, Epidemien, Raumpiraten und führerlose Raumschiffe später blickten wir auf die Ausbeute eines Weltraumtruckerarbeitstages zurück, der ganz unterschiedlich ausfiel:
Iris: 90
Robert: 84
Michael: 57
Dirk: 35
Abschließend läßt sich sagen, dass Galaxy Trucker ein sehr lustiges und manchmal auch sehr weltraumhavarierendes Spiel ist, welches auch mit Gelegenheitsspielern leicht gespielt werden kann.
P.S.: Ja, Iris hat wieder gewonnen.
31. Spieleabend der Pöppelhelden
Am 01. Februar fand der 31. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.
Mit dabei waren diesmal 15 Spielerinnen und Spieler.
Meine erste Partie des Abends: Lancaster. Ein Spiel von Matthias Cramer, der auch schon mit Glen More ein tolles Spiel auf den Markt gebracht hat. Bei Lancaster handelt es sich prinzipiell um ein Worker-Placement-Spiel, erweitert mit einem Verdrängungsmechanismus. Man setzt in einer Einsetzphase zu erst seine Ritter in verschiedene Orte auf dem Spielplan ein, wo sie aber nicht unbedingt sicher sind, sondern von stärkeren Rittern anderer Spieler auch wieder vertrieben werden können. Dieser Mechanismus macht das Spiel besonders gegenüber anderen Worker-Placement-Spielen. Hat kein Spieler mehr Ritter zum einsetzen, folgt eine Parlamentsphase, in der neue Gesetze verabschiedet und angewendet werden. Das kennt man ähnlich schon aus dem Spiel Cuba. Danach werden die Ritter in vorgegebener Reihenfolge wieder zurückgeholt und die Spieler bekommen die Erträge in Form von Gold, Knappen, Stimmen für die nächste Parlamentsphase, Aufwertungen von Rittern usw. ausbezahlt. Gespielt werden fünf Runden, danach folgt noch eine Endwertung in der es noch Punkte für die stärkste Rittermacht, das am besten ausgebaute Castle und für die Adeligen gibt.
Eine in unseren ersten Partien als zu stark angesehene „Adeligen-Stategie“ konnte ich auch diesmal, durch das konsequente Entsenden von Rittern in den Krieg gegen Frankreich und den Ausbau meines Castles, aushebeln und mir den knappen Sieg vor Birthe sichern.
Spiel Nummer zwei: Wanzen Tanzen. Ein Spiel aus der neuen Würfelspielreihe von Amigo. Karten geben Aufgaben vor, die es zu erfüllen gilt. Zweierpasch, alle Würfel nur gerade, drei Fünfen oder ein „Full House“ mit beliebigen Zahlen sind solche Aufgaben. Nach jedem Würfelwurf muss ich einen Würfel rauslegen. Schaffe ich eine Aufgabe, wird sie abgedeckt und ich darf wieder mit allen Würfeln die nächste Aufgabe auf der Karte angehen. Sind alle Aufgaben auf der Karte erfüllt bekomme ich sie, denn das gibt Punkte. Klingt unspektakulär. Der Witz am Spiel sind die Baby-Wanzen. Schaffe ich mit meinem Würfelwurf keine Aufgabe auf der Karte, bekomme ich zwei Baby-Wanzen und die Würfel gehen an den nächsten Spieler, der dann wiederum die verbliebenen Aufgaben erfüllen kann. Wenn ich keinen Würfel rauslegen möchte, kann ich durch das freiwillige Nehmen einer Baby-Wanze mit allen aktiven Würfeln nochmal würfeln. Hat ein Spieler allerdings 5 Baby-Wanzen angehäuft, muss er sie gegen die oberste Karte vom Minus-Karten-Stapel eintauschen, und alle anderen Spieler dürfen ihre Baby-Wanzen straffrei abgeben. Das lässt doch die ein oder andere taktische Überlegung zu. Von daher ein gelungenes neues Würfelspiel.
Außerdem wurden gespielt: Die Sterne stehen richtig, Galaxy Trucker, Québec, Rapa Nui, Schwarz Rot Gelb, Tschak!, Würfel Bohnanza






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