Anspieltipp: Milestones

Das Autorenteam Stefan Dorra und Ralf zur Linde sind bereits durch ihr Spiel Eselsbrücke, dass in diesem Jahr zum Spiel des Jahres nominiert war, gut bekannt. In ihrem Nachfolgewerk „Milestones”, dass jetzt bei eggertspiele erschienen ist, gilt es gemeinsam das Land, Meilenstein für Meilenstein, zu besiedeln. Bei der Beschaffung der nötigen Rohstoffe ist jeder auf sich gestellt und muss Rohstofferwerb, Handel und Bebauung sinnvoll optimieren.

Ziel des Spiels ist es, die meisten Punkte zu sammeln. Diese erhält man für das Bauen von Straßen, Häusern und Marktplätzen auf dem gemeinsamen Spielplan. Alle Spieler verfügen über ihr eigenes Aktionstableau, auf dem sie ihre Spielfigur entlang ziehen. Immer wenn ein Spieler an der Reihe ist, führt er zwei Aktionen aus. In der oberen Reihe können Arbeiter eingestellt werden, durch die man Rohstoffe erhält. In der unteren Reihe befinden sich vier Gebäudefelder auf denen können Rohstoffe getauscht oder verbaut werden und neue Arbeiter eingestellt werden. Sobald ein Spieler baut oder Mehlsäcke an Marktplätze ausliefert, bekommt er dafür unterschiedlich viele Punkte. Das Land wird dabei Schritt für Schritt von allen Spielern gemeinsam besiedelt. In der unteren Reihe gibt es ein Eckfeld, auf dem man mit seiner Figur auf jeden Fall anhalten muss. Hier müssen die eigenen Güter auf drei reduziert werden. Zusätzlich muss ein eigener Arbeiter entlassen werden. Das Spiel endet, sobald ein Spieler eine bestimmte Anzahl an Punkten erreicht hat. Weiter


41. Spieleabend der Pöppelhelden – Eclipse

In Eclipse, einem finnischen Weltraum-, Hexfeld-, Territorial-Spiel, geht es darum, mit seiner Zivilisation neue Sternensysteme zu entdecken und zu besiedeln, Technologien zu erforschen und seine Raumschiffflotten gegen die anderen Zivilisationen in den Krieg zu schicken. So weit so gut, wie sieht also eine Spielrunde konkret aus und was unterscheidet sich zu anderen Spielen wie z.B. Twilight Imperium.

Eclipse ist auf 9 Spielrunden begrenzt, wobei in jeder Spielrunde die Spieler nacheinander eine der möglichen Aktionen wählen, bis alle Spieler gepasst haben. Die Aktionen beinhalten unter anderem neue Sternensysteme erkunden, Technologien erforschen, Raumschiffe aufrüsten, Schiffe oder andere Gebäude errichten oder Raumschiffe bewegen. Um eine dieser Aktionen auszuführen muss man einen Aktions-/Einflußstein von seinem Tableau nehmen und auf das entsprechende Aktionsfeld (ebenfalls auf dem Spielertableau) legen. Unter den Aktionssteinen befinden sich die Kosten, die am Ende der Runde für die getätigten Aktionen zu entrichten sind.

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41. Spieleabend der Pöppelhelden

Am 20. Juli fand der 41. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.

Mit dabei waren diesmal 22 Spielerinnen und Spieler.

Besonders anzumerken ist, dass uns an diesem Abend drei neue Gesichter besucht haben: Claudine, Timo und André. Wir hoffen, dass Ihr Euch bei uns gut aufgenommen gefühlt habt und Ihr Euch auch mal wieder blicken lasst.

Meine erste Spielpartie an diesem Abend entführte meine Mitspieler Angela, André, Uwe und mich in Die Minen von Zavandor. Dort schürften wir fleißig nach Rubinen, Diamanten, Saphiren und Smaragden um damit im Auktionshaus des Königs von Zavandor Erweiterungen und weitere Bergleute (Clans) zu ersteigern.
Runde für Runde gilt es die dort erworbenen Karten aufzuwerten, um immer stärkere Vorteile zu erlangen und am Spielende dafür die für den Sieg wichtigen Siegpunkte abzugrasen. Weiter


40. Spieleabend der Pöppelhelden – Pandemie

Das Team: Alleskönnerin Claudia, Betriebsexpertin Maren, Logistiker Thorsten und Epidemologin Iris

Die Gefahr: Vier gefährliche Seuchen, die die Menschheit bedrohen

Der Auftrag: Eindämmen. Erforschen. Ausrotten.

Die Schwierigkeit: Fünf Epidemiekarten, drei Mutationskarten

Im Forschungslabor in Atlanta laufen die Drähte heiß: In Asien ist der gefährliche Erreger SARS aufgetreten. Hunderte von Menschen sind erkrankt. In Nordamerika und Teilen Europas breitet sich ein bösartiger Influenzavirus aus. Im Mittleren Osten ist die Pest, der schwarze Tod, wieder auf dem Vormarsch.

In aller Eile werden Spezialisten zusammengerufen, die Geißel der Menschheit zu bekämpfen: Alleskönnerin Claudia, Betriebsexpertin Maren, Logistiker Thorsten und Epidemologin Iris werden von Atlanta aus losgeschickt, um die gefährlichen Erreger zu erforschen, Gegenmittel zu finden und die Seuche einzudämmen. Weiter


40. Spieleabend der Pöppelhelden

Schlag den Raab

Am 4. Juli haben sich wieder 21 Pöppelhelden zu ihrem offenen Spieleabend in der Matthäus-Kirche zu Hundsmühlen eingefunden.

Doch für einige schien der liebe Spiele-Gott ein auf den ersten Blick gruseliges Thema ausgesucht zu haben: Verspielungen von Fernseh-Shows. Das fällt normalerweise unter die Rubrik „Dinge, die die Welt nicht braucht“ (in diesem Fall handelt es sich übrigens um Folge 31 der beliebten Reihe). Bekannt dafür sind Verlage wie Clementoni oder Noris, die sich gern die Lizenzen für irgendwelche Quizshows sichern. Oder gar anderen TV-Trash wie „Germany’s Next Model“ auf den Tisch bringen. Die Gier nach dem schnellen Euro treibt die Produktmanager in diesen Wahn. Spielerisch ist das meistens das Äquivalent einer Modern-Talking-Platte. Und bereits ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung wird „Quiz-Taxi – Das Brettspiel“ als Hauptgewinn an der Entchen-Angeln-Bude auf dem Jahrmarkt verramscht. Schlimm. Der Homo ludicus elegans rümpft die Nase, das ist ein gut antrainierter Reflex.

Dieser Reflex führte auch umgehend zu Rümpfungen und Zuckungen, als Ravensburger „Schlag den Raab – Das Spiel“ in den quadratischen Standardkarton packte. Es war ein Sakrileg, der altehrwürdige Verlag aus dem Süddeutschen gibt sich dieser billigen Masche hin, die Inquisitoren der Heiligen Europäischen Kirche des anspruchsvollen Zugoptimierens sahen das Abendland in Gefahr. Ja, so war das. Aber wer sich dann doch mal über das Dogma hinwegsetzt und einen Blick riskiert, wird feststellen: Der Reflex ist unangebracht. „Schlag den Raab“, mittlerweile schon im Doppelpack erschienen, ist gut, ein wunderbar alberner Gemischtwarenladen, den nur Stock-im-Arsch-Haber nicht mögen werden. Wer sich auch gern mal gehen lassen mag, sollte es spielen. Weiter


Anspieltipp: Strasbourg

In Strasbourg übernimmt jeder Spieler die Rolle eines Familienoberhauptes, das versucht Mitglieder seiner Familie in die verschiedenen Zünfte der Stadt zu schleusen und deren Sitze im Rat der Stadt einzunehmen, sowie Grundstücke in deren Stadtvierteln zu besetzen.
Kern des Spiels ist ein frischer Bietmechanismus. Jeder Spieler startet in die fünf Runden andauernde Partie mit einem Set aus 24 Einflusskarten mit den Werten 1 bis 6 (je 4x). Diese müssen bis zum Spielende ausreichen.

In der Planungsphase einer Runde nehmen die Spieler gleichzeitig nach und nach so viele Einflusskarten von Ihrem Nachziehstapel auf die Hand, wie sie für die folgende Aktionsphase zu benötigen meinen und bilden daraus verdeckte Angebotsstapel, die aus einer oder mehreren Karten bestehen können. Jeder dieser Stapel stellt ein Gebot für die nun folgenden Versteigerungen in der Auktionsphase dar und darf später in seiner Zusammensetzung nicht mehr verändert werden.

Schritt für Schritt werden die sieben Auktionen der Runde abgearbeitet. Der Startspieler deckt einen seiner Angebotsstapel auf, oder passt. Dann darf reihum jeder Spieler einen seiner Stapel aufdecken oder verzichten. Späteres „Erhöhen“ des Gebots ist nicht erlaubt.

Strasbourg - Die fünf Runden

Die erste Auktion einer Runde betrifft immer den Einfluss bei Adel und Klerus. Der Höchstbietende wird „König“, der Spieler mit dem zweithöchsten Gebot wird „Papst“.
In den sechs weiteren Versteigerungsdurchgängen bieten die Spieler immer abwechselnd auf eine Zunft (z.B. Bäcker oder Schmiede) und auf Kaufleute bei denen man seine bis dahin gesammelten Waren versilbern kann. Weiter


39. Spieleabend der Pöppelhelden – Evo

An diesem Spieleabend wurde die Neuauflage des Spieles Evo gespielt. Während Bettina, Bodo, Michael und Olaf das alte Spiel kannten und auch angeregt über eventuelle Änderungen diskutierten, konnte ich mit meinen Fleischosauriern (Spielerfarbe pink) völlig unbescholten an das Spiel herangehen.

Bei dem Spiel selber geht es darum mit seinen Sauriern die in Wüsten, Wälder, Hügel und Berge aufgeteilten Regionen auf der Weltkarte zu besetzen und dafür Mutationspunkte zu erhalten. Die Regionen sind klimatischen Änderungen unterzogen, so dass eine Wüste ein sehr angenehmes Klima während einer Eiszeit besitzt, aber während einer Wärmeperiode tödlich ist. Um leichte Temperaturschwankungen auszugleichen, kann man sich mit den Mutationspunkten, wie der Name schon erahnen lässt, Mutationen ersteigern, die über die leichten Temperaturveränderungen hinweghelfen. Außerdem gibt es im Spiel noch weitere Sondermutationen mit speziellen Effekten.

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39. Spieleabend der Pöppelhelden

Am 15. Juni fand der 39. Spieleabend der Pöppelhelden statt, bei dem 17 Leute dabei waren. Zunächst wurden wieder einige Spiele versteigert bevor es an die einzelnen Spieltische ging.
Diese Aussage nahmen wir wörtlich, denn zunächst zog es Peggy, Maren und mich in die USA nach Vegas, Baby, wo wir in einem Casino ums große Geld zockten. Vegas ist ein kurzweiliges Spiel für 2-5 Spieler mit einer gelungenen Mischung aus Glück (Würfelwurf) und Strategie (strategisches Platzieren der einzelnen Würfel). Sehr nett ist dabei der hohe Interaktionsfaktor.
Während Maren an den verschiedenen Spieltischen die große Kohle machte (860.000), knapp gefolgt von Peggy (810.000), durfte ich das Kleingeld unter den Tischen (500.000) aufkratzen.

Im Anschluss daran machten wir uns nunmehr zu fünft auf nach Arkham in Der Hexer von Salem. Peggy, Thorsten, Maren und ich nahmen den Kampf gegen die Kreaturen der Unterwelt auf, während Claudia die Rolle der Schicksalsfee und strategischen Beraterin übernahm. Trotz dreimaligen Spielens (!) und großzügiger Auslegungen der Regeln gelang es uns nicht das Böse in dem Dorf zu überwinden. Weiter


38. Spieleabend der Pöppelhelden

Am Mittwoch, den 06. Juni haben sich die Pöppelhelden wieder zu einem gemeinsamen Spieleabend getroffen. 18 Mitspielerinnen und Mitspieler waren anwesend. Am Anfang fand wie angekündigt eine Versteigerung von Brettspielen statt, bei der manchmal widerwillig und manchmal enthusiastisch geboten wurde. Anschließend durfte und sollte auch gespielt werden.

Angefangen haben wir mit einer Partie Flash Point – Fire Rescue welches in einigen Posts bereits erwähnt wurde. Zu der Partie lässt sich sagen, dass wir Jungfeuerwehrleute unter der Anleitung von unserem erfahrenem Gruppenführer Markus unser Bestes gegeben, das Unmögliche geleistet und sämtliche Kräfte aufgebracht haben, um die uns gestellte Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit der geretteten Personen und des Gruppenführers zu erfüllen.

Im Anschluß haben Simone, Bodo und ich das Spiel Maharani gespielt. In diesem Spiel ist man Innenarchitekt und beschäftigt sich mit der Komplettierung des Mosaik im Taj Mahal. Es handelt sich beim Taj Mahal um eine Krypta und bei den grellen Farben von Queengames stirbt so mancher Spieler an Augenkrebs und legt sich direkt neben die Hauptfrau Mumtaz Mahal.
Das Punktesystem muss man erst einmal verinnerlichen und auch das rotierende Mosaikrondell muss gemeistert werden. Sobald dies geschafft ist erwartet einen ein sehr interessantes und strategisches Legespiel, bei dem das Nachziehen aus dem Mosaikbeutel das einzige Zufallselement ist. Für das Platzieren der Mosaikplätchen werden die Siegpunkte direkt gewertet und sobald ein Quadrant vollständig gefüllt ist, erhält man weitere Siegpunkte für die Anzahl der im Quadranten platzierten Arbeiter.

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37. Spieleabend der Pöppelhelden

Agricola - Die Bauern und das liebe ViehAm 18. Mai fand der 37. offene Spieleabend der Pöppelhelden statt.

Mit dabei waren diesmal 18 Spielerinnen und Spieler.

Agricola – Die Bauern und das liebe Vieh. Diese neue reine 2-Spieler-Version von Agricola habe ich zusammen mit Robert gespielt. Ich hatte das Spiel schon einmal als Prototypen testen dürfen, noch mit vom Grafiker selbst zusammengeklebten Spielplänen und behelfsmäßigem Material aus anderen Spielen. Nun hatten wir das fertige Spiel auf dem Tisch. Schon ein ganz anderer Eindruck.

Jeder Spieler startet mit einem Hofplan, 2×3 Felder groß, auf dem sich auch schon die Wohnhütte für die drei Arbeiter befindet und mit neun Grenzteilen. Zwischen den Spielern liegt der Hauptspielplan, auf dem die Arbeiter die verschiedensten Aufgaben erfüllen können: Rohstoffe heranschaffen, Tiere abstauben, Ställe, Stallungen und Sondergebäude bauen, Abgrenzungen für die Viehweiden zimmern oder neue Grenzteile und Landerweiterungen (1×3 Felder groß) besorgen.
Jeder der Aktionen auf dem Spielplan darf, wie schon beim großen Agricola, pro Runde nur von einem Arbeiter genutzt werden. Das schränkt die Spieler in ihrem Handeln ein, denn oft will man so gern etwas tun, doch der blöde Gegenspieler steht da schon im Weg. Weiter


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